So weit sind wir uns alle einig hier - denke ich.Es ist manchmal gut, wenn man „alte Zöpfe“ abschneidet.
Was bitte ist denn jetzt der faktische Unterschied zwischen Stellenanzeige (ich zeige an, dass man sich mir bei mir für die Besetzung einer offenen Stelle bewerben kann) oder Stellenangebot (ich biete an, dass man sich mir bei mir für die Besetzung einer offenen Stelle bewerben kann) oder Stellenangebot)???Es ist keine Stellenanzeige (die vielleicht unter das Anti-Diskriminierungsgesetz fallen würde) es ist bestenfalls ein Stellenangebot. Aber ich bleibe dabei: Es ist Werbung. Im Zweifel wird das notfalls ein Anwalt klären müssen. Da es nicht mein Auto war, ist mir das aber Piepegal.
Die kann abschneiden wer will, ich jedenfalls bleibe weiß, Mann und lese den Enkeln auch Winnetou und 10 kleine Deppen (m,w,d)* vor...Es ist manchmal gut, wenn man „alte Zöpfe“ abschneidet.
Wir leben in einer modernen, toleranten, bunten, freien Welt. Manches aus „alten Tagen“ passt einfach nicht mehr dahin.
Naja, bei einer "richtigen" Stellenanzeige steht zumindest drin, welche Aufgaben zu erfüllen sind, wie die Arbeitszeit aussieht und die Bezahlung usw.Vielleicht ist die "Anzeige" etwas formaler, aber de facto handelt es sich imho um das Gleiche.
Wir leben in einer modernen, toleranten, bunten, freien Welt.
Inwiefern?Ich glaube, sie war schon mal toleranter und freier. Und das ist noch gar nicht so lange her.
Inwiefern?
Stimme dem zu und in a nutshell hat für mich die Toleranz derjenigen, die „mit Gewalt“ Gendern durchsetzen wollen, auch abgenommen…… Querdenker-Bewegung oder gar den Reichsbürgern (oder, um auf das Thema des Threads zurückzukommen, der Querdenker:innen-Bewegung oder den Reischbürger:innen) anschließen, dann ist das für mich ein Zeichen abnehmender Toleranz. Der Grund dafür ist ja eben, dass sich diese Menschen offensichtlich in ihrer Freiheit beschnitten sehen.
Weil es hier formell wurde habe ich eben auch formell darauf verwiesen, dass ein Aufkleber an einem Auto eine Werbung ist. Keine formale Stellenausschreibung/Anzeige/sonstwas. Und wenn man sich das passende Gesetz anschaut ist da nur von Stellenausschreibungen die Rede.Was bitte ist denn jetzt der faktische Unterschied zwischen Stellenanzeige (ich zeige an, dass man sich mir bei mir für die Besetzung einer offenen Stelle bewerben kann) oder Stellenangebot (ich biete an, dass man sich mir bei mir für die Besetzung einer offenen Stelle bewerben kann) oder Stellenangebot)???
Vielleicht ist die "Anzeige" etwas formaler, aber de facto handelt es sich imho um das Gleiche. Und bei "Anzeige" habe ich jetzt nicht mehr den klassischen Anzeigenteil einer Wochenendausgabe Zeitung X,Y,Z vor Augen, sondern schlicht die Handlung selbst - das Anzeigen einer Möglichkeit, sich auf eine Stelle zu bewerben...
...dass wenn der Betrieb dort "Kollege gesucht" (ohne m/w/d) geschrieben hätte, es irgendwelche rechtlichen Konsequenzen hätte.
Vielleicht, bzw. ganz sicher sogar. Das Thema war halt ob man bei einem Aufkleber am Auto/Firmentransporter von einer Stellenausschreibung (und den damit verbundenen Formalitäten) ausgehen muss, oder ob es sich um Werbung handelt. Ich behaupte letzteres.Warum sollte es? Vielleicht suchen sie ja wirklich nur einen Mann für einen Job, den eine Frau und ggf. auch jemand diverses nicht ausführen kann.![]()
Ich behaupte letzteres.
Das müsste dann Gerichte klären und kein Anwalt. Das bedeutet für den Handwerker vollkommen unkalkulierbare Prozesskosten, die Zweifelsfall sein Unternehmen ruinieren können. Du glaubst doch wohl hoffentlich nicht, dass da jemand aus Überzeugung diese Aufschrift gewählt hat?Im Zweifel wird das notfalls ein Anwalt klären müssen. Da es nicht mein Auto war, ist mir das aber Piepegal.
Das müsste dann Gerichte klären und kein Anwalt. Das bedeutet für den Handwerker vollkommen unkalkulierbare Prozesskosten, die Zweifelsfall sein Unternehmen ruinieren können. Du glaubst doch wohl hoffentlich nicht, dass da jemand aus Überzeugung diese Aufschrift gewählt hat?
Hab leider den Link nicht mehr, aber es wurde offenbar schon in Studien nachgewiesen, dass potentielle Interessentinnen sich bei Stelleninseraten mit dem Zusatz „m/w/d“ eher angesprochen fühlen als bei rein männlichen Ausschreibungen - noch besser als „m/w/d“ wäre was das angeht die konkrete Nennung beider Geschlechtsformen (wo dan allerdings die dritte Option fehlen würde…).Wäre es dann nicht besser dieses (M/W/D) ganz wegzulassen, wenn man sowieso niemanden ausschließen darf?
Ja, aber das ist doch dann nur die Feststellung des IST-Zustands. Für mich eine reine Frage der Gewöhnung. Lässt man m/w/d weg, dann sollte es sich doch in kurzer Zeit normalisieren, dass damit alle gemeint sind.Hab leider den Link nicht mehr, aber es wurde offenbar schon in Studien nachgewiesen, dass potentielle Interessentinnen sich bei Stelleninseraten mit dem Zusatz „m/w/d“ eher angesprochen fühlen als bei rein männlichen Ausschreibungen - noch besser als „m/w/d“ wäre was das angeht die konkrete Nennung beider Geschlechtsformen (wo dan allerdings die dritte Option fehlen würde…).
Erinnerst du noch das Verhältnis? Waren es 80/100 oder 20/100?… dass potentielle Interessentinnen sich bei Stelleninseraten mit dem Zusatz „m/w/d“ eher angesprochen fühlen als bei rein männlichen Ausschreibungen …
Verstehe dein Argument nicht. Dass die Ausschreibungen nur männlich waren, war doch eben lange Zeit der Ist-Zustand.Ja, aber das ist doch dann nur die Feststellung des IST-Zustands. Für mich eine reine Frage der Gewöhnung. Lässt man m/w/d weg, dann sollte es sich doch in kurzer Zeit normalisieren, dass damit alle gemeint sind.
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