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macOS: Ersatz Software für Adobe Photoshop

Scotch

Graue Herbstrenette
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Wenn ich Photoshop so günstig wie im Paket mit Lightroom dazu bekomme, würde ich dieses wählen.
Das ist das, was ich geschrieben habe 😉 Wenn du aber die Funktionen ohne LR benötigst, ist Affinity Photo schlicht und einfach günstiger - und kann das auch alles. Geht ja hier nicht um einen Beifang von PS zu LR, sondern um PS (mit LR als Beifang - was man definitiv nicht braucht, wenn RAW-Entwicklung nicht im Zentrum des Workflows steht).
 

ImpCaligula

Ralls Genet
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Macht m.E. nur Sinn, wenn du auch wirklich LR & PS nutzt.
25% LR und 75% PS ... ist halt nett, Dank Deiner Info, für 6 Euro zwei der Programme zu erhalten. Das lässt mich echt schwanken. Ich schlafe nochmals ne Nacht drüber - aber ich tendiere tatsächlich das preiswerte Adobe Abo nun zu nehmen.

Die 20 Euro / Monat wären für meinen laienhaften "ab und zu" Gebrauch mir zu vil gewesen - aber 6 Euro / Monat wäre mir das dann doch Wert.

Da hast du natürlich absolut Recht. Allerdings würde ich mir da dann doch noch überlegen, ob ich nicht ganz auf Kosten verzichte und einfach GIMP verwende.
Ich habe mir mal GIMP installiert. Ich werde jetzt GIMP dieses WE ausprobieren - ansonsten am Montag das Adobe Abo kaufen.
 
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mbert

James Grieve
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Adobe stehen ja nun nicht zu Unrecht in der Kritik für ihre Abo-Gebaren. Es gibt ja durchaus gute Gründe für ein Abo-Modell, aber Adobe agiert doch schon ziemlich wie ein Monopolist. Ich erlebe das gerade mit Quark. Ich habe eine "lifelong" Lizenz, die aber potentiell mit jedem MacOS Update zu funktionieren aufhört, und um dann die notwendigen Updates zu bekommen, braucht man einen Maintenance-Vertrag, der im Preis jedes Jahr steigt und mittlerweile deutlich teurer ist als das "alternative" Abo-Modell.

Das Blöde ist, dass man dem so ausgeliefert ist, gerade wenn es um eher höherpreisige Software geht, mit der man dann schon einiges an Projekten erzeugt hat, die man halt auch weiter pflegen und bearbeiten können muss.

Fairerweise muss man sagen, dass bei Affinity, nachdem die von Canva gekauft worden waren, auch so ein wenig die Frage im Raum stand (steht?), wie die Suite auf Dauer weiter gepflegt wird und welche Preisentwicklung uns noch bevorsteht. Gerade bei kleineren Herstellern ist das halt auch nicht ohne Risiko.

Deshalb bin ich eigentlich froh, die meisten Sachen mit Open Source Software erledigen zu können. Die Affinity-Sachen sind für mich eher eine willkommene Ergänzung, von der ich aber - zumindest bisher - nicht abhängig bin. Generell bin ich ohnehin eher ein Freund der "Apple Philosophie" von weniger Komplexität, dafür das, was man wirklich braucht.

So mal als abschreckendes Beispiel in den Raum gestellt: wie hat sich Microsoft Word entwickelt. Meine erste Version war Word for Windows Version 2. Das war gut benutz- und verstehbar, hatte aber den doofen "über 100 Seiten Bug". Word 6 hatte dann dreimal so viele Toolbar-Icons, massenweise neue Funktionen (der besagte Bug war nicht gefixt, das aber nur am Rande), und da war jede Menge Kram dabei, wo man sich fragte, wer das eigentlich benutzen soll. Und wenn man sich Word heute anschaut, ist man einfach nur noch erschlagen. Gut, das grauenhafte "Ribbon" Interface macht es noch schlimmer, aber egal, ich bevorzuge allemal Pages, auch wenn ich da mitunter ziemlich suchen muss.

Langer Rede kurzer Sinn: ich finde Gimp großartig. Und für das, was ich damit erledigen kann, ziehe ich es allen anderen Optionen vor. Und wo es dann mal nicht reicht, habe ich immer noch Luminar (für AI-Retouche) und Affinity Photo.
 
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rakader

Leipziger Reinette
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Für mich gibt es für kleine Arbeiten seit 25 Jahren nur ein Tool neben Photoshop: GraphicConverter von Torsten Lemke. Ebenen sind nicht dessen Stärke, wohl aber die Batch-Verarbeitung.

Für Ebenen und keine tiefergehenden Aufgaben genügt Affinity Photo vollkommen. Allerdings empfinde ich die Benutzerführung mit den Personas problematisch.

Wenn es um RAW-Verarbeitung geht, gibt es bessere Programme. Da müssten wir aber mehr Infos haben, welches Ausgangsmaterial der OP benutzt.

Lightroom kann mittlerweile wirklich schon sehr viel, trotzdem möchte ich nicht auf Photoshop verzichten schon gar nicht, wenn trotzdem noch ein weiterführendes Programm genutzt wird. Der Workflow, in Lightroom Bilder direkt an Photoshop übergeben zu können und nach Abschluss der Bearbeitung das neue Bild direkt wieder im Katalog von Lightroom zu haben finde ich für die Übersicht sehr hilfreich.

Die Möglichkeiten zur Schärfung von Bildern halte ich in Lightroom auch noch für sehr beschränkt. Da bietet Photoshop bei weitem mehr und feinere Möglichkeiten. Lightroom bietet auch viele Möglichkeiten von Masken, Verläufen usw. Allerdings werden die Korrekturen alle im gleichen Bild angezeigt, was die Arbeit bei vielen Korrekturen (z.B. Staubentfernung usw, das müssen keine gravierenden Bildveränderungen sein) doch eher mühsam machen. Das Arbeiten mit einzelnen Ebenen in Photoshop bietet da auch viel mehr Möglichkeiten.

Auch für eine "Grundbearbeitung" halte ich deshalb Photoshop für nützlich und nicht nur für vielleicht ungenutzte spezielle Funktionen. Wenn ich Photoshop so günstig wie im Paket mit Lightroom dazu bekomme, würde ich dieses wählen.
Lightroom ist das einzige Programm von Adobe, das ich nicht missen möchte. Es ist inzwischen so mächtig, dass man auf Photoshop verzichten kann, wenn man jetzt keine besonderen Aufgaben im Imaging zu erledigen hat.

Für Fotografen ist es nahezu unverzichtbar. Ich habe in meine Kameras ein GPS-Modul eingebaut, bei Lightroom ist alles an Bord, bei anderen Lösungen benötige ich mehrere Programme reduziert. Sie orientieren sich an Qualitätsmerkmalen professioneller Fotografen.

Der Riesenvorteil von Lightroom ist, dass es grundsätzlich als RAW-Programm agiert, d.h. die Originaldateien werden nie angerührt. Die Verleitung durch unsachgemäße Filteranwendung ist reduziert. Ich finde das goldrichtig. Professionelle Art Direktoren arbeiten sich in Großansicht durch Bilder durch, dazu animiert die Software.

D.h. wer leicht Fotoarbeiten machen möchte, dem bietet sich statt CC ein Lightroom-Abo an. Vorteil ist die bekannte Benutzerführung.

Adobe stehen ja nun nicht zu Unrecht in der Kritik für ihre Abo-Gebaren. Es gibt ja durchaus gute Gründe für ein Abo-Modell, aber Adobe agiert doch schon ziemlich wie ein Monopolist. Ich erlebe das gerade mit Quark. Ich habe eine "lifelong" Lizenz, die aber potentiell mit jedem MacOS Update zu funktionieren aufhört, und um dann die notwendigen Updates zu bekommen, braucht man einen Maintenance-Vertrag, der im Preis jedes Jahr steigt und mittlerweile deutlich teurer ist als das "alternative" Abo-Modell.

Das Blöde ist, dass man dem so ausgeliefert ist, gerade wenn es um eher höherpreisige Software geht, mit der man dann schon einiges an Projekten erzeugt hat, die man halt auch weiter pflegen und bearbeiten können muss.

Fairerweise muss man sagen, dass bei Affinity, nachdem die von Canva gekauft worden waren, auch so ein wenig die Frage im Raum stand (steht?), wie die Suite auf Dauer weiter gepflegt wird und welche Preisentwicklung uns noch bevorsteht. Gerade bei kleineren Herstellern ist das halt auch nicht ohne Risiko.

Deshalb bin ich eigentlich froh, die meisten Sachen mit Open Source Software erledigen zu können. Die Affinity-Sachen sind für mich eher eine willkommene Ergänzung, von der ich aber - zumindest bisher - nicht abhängig bin. Generell bin ich ohnehin eher ein Freund der "Apple Philosophie" von weniger Komplexität, dafür das, was man wirklich braucht.

So mal als abschreckendes Beispiel in den Raum gestellt: wie hat sich Microsoft Word entwickelt. Meine erste Version war Word for Windows Version 2. Das war gut benutz- und verstehbar, hatte aber den doofen "über 100 Seiten Bug". Word 6 hatte dann dreimal so viele Toolbar-Icons, massenweise neue Funktionen (der besagte Bug war nicht gefixt, das aber nur am Rande), und da war jede Menge Kram dabei, wo man sich fragte, wer das eigentlich benutzen soll. Und wenn man sich Word heute anschaut, ist man einfach nur noch erschlagen. Gut, das grauenhafte "Ribbon" Interface macht es noch schlimmer, aber egal, ich bevorzuge allemal Pages, auch wenn ich da mitunter ziemlich suchen muss.

Langer Rede kurzer Sinn: ich finde Gimp großartig. Und für das, was ich damit erledigen kann, ziehe ich es allen anderen Optionen vor. Und wo es dann mal nicht reicht, habe ich immer noch Luminar (für AI-Retouche) und Affinity Photo.
Adobe ist ein Monopolist, die haben sich das von Quark abgeschaut. Vor 25 Jahren hat Quark unsere Redaktion durch ihr dämliche Dongle-Politik mehrmals lahmgelegt, und wir mussten dafür auch noch teure Kuriere in die Schweiz bezahlen. Dergleichen Unfälle sind uns mit Adobe nie passiert, doch standen wir verwaltungstechnisch bei den Abo-Modellen vor einem riesigen haushalterischen Problem.

Bei OpenSourceFotosoftware kann ich nicht folgen. Gimp ist bis heute eine Krücke und hat nie den Reifegrad wie OpenSource Software aus anderen Bereichen entwickelt, etwa in der Datenverarbeitung. Lieber ein paar Euro für eine Software aufgeben, die eine bestimmte Nische adressiert als eine, die alles irgendwie und nicht richtig bespielen will. Das fängt schon bei den Exportformaten an, die kein Mensch im professionellen Bereich nutzt - das sind einfach Lizenzprobleme. Ein Nachteil von Gimp für Mac-User ist seine Oberfläche, die aus dem wenig bildaffinen Linux-Bereich kommt und die Module mit JavaScript. Gleiches gilt auch für Illustrator und Inkscape.
 
Zuletzt bearbeitet:

mbert

James Grieve
Registriert
16.07.20
Beiträge
135
Ein Satz noch zu gimp: ich denke, man muss sich selber bewusst werden, was man eigentlich braucht. Für meinen Einsatzzweck (meist Web, nicht professionell) passt es gut. Für andere kann das ganz anders aussehen.
 
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