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Das iPhone konnte bislang nur über komplizierte und nicht wirklich praktische Umwege als Datenmodem für das eigene Notebook genutzt werden - eine Funktion, die bei vielen anderen Herstellern wie Nokia oder RIM längst zum Standard gehört. Die steigende Nachfrage für den Umweg über das eigene Mobiltelefon hat einen einfachen Grund: Dank UMTS, HSDPA oder EDGE ist ein modernes Telefon praktisch überall mit dem Internet verbunden, viele Anwender würden das gebuchte Transfervolumen gerne mit ihrem MacBook oder MacBook Pro aufbrauchen. Dieser grundsätzliche Mangel des iPhones wird sich vermutlich auch mit der kommenden Software 2.0 sowie mit dem iPhone 3G nicht ändern, doch immerhin hat T-Mobile ein Erbarmen: Über den Umweg einer weiteren SIM-Karte lässt sich das Datenvolumen nun doch am Notebook verwenden.
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[/float]Das Zauberwort heißt MultiSIM: Auf Wunsch kann man für einen Vertrag und eine Rufnummer bis zu drei SIM-Karten erhalten. Diese können dann im iPhone, einem weiteren Telefon und halt auch in einem Notebook verwendet werden. Neu ist dabei, dass ab sofort auch das in Complete-Verträgen enthaltene Inklusiv-Volumen verbraucht werden kann. Das iPhone wird also nach wie vor nicht als Modem funktionieren, mithilfe eines entsprechenden USB-Geräts oder einer ExpressCard kann die SIM-Karte jedoch direkt am MacBook bzw. MacBook Pro angeschlossen werden. Ein solches WWAN-USB-Modem ist zum Beispiel vom T-Mobile-Konkurrenten Vodafone für 113 Euro erhältlich und kann problemlos mit der T-Mobile-SIM-Karte verwendet werden, eine ebenfalls mit T-Mobile kompatible ExpressCard erhält man von diversen Herstellern ab einem Preis von rund 125 Euro. Wer auf ein entsprechendes Gerät verzichten möchte, kann auch den Umweg über ein zweites Telefon wählen: Viele Hersteller bieten die Möglichkeit, das Telefon als Modem zu nutzen. Wer also noch ein weiteres Mobiltelefon in der Schublade verstauben lässt, sollte prüfen, ob es sich nicht als mobiles Modem eignet.
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[/float]Für die Konfiguration steht neben den manuellen Einstellungen von Mac OS X zum Beispiel das Programm launch2net vom Hersteller nova media bereit: launch2net übernimmt die komplette Konfiguration inklusiver der Einwahl ins mobile Internet. Die Applikation enthält bereits alle notwendigen Verbindungsdaten, um in über 150 Ländern weltweit in Sekunden online zu gehen. Eine ausführliche Liste der kompatiblen Modems, ExpressCards und Mobiltelefone findet sich hier. Der einzige Nachteil ist der saftige Preis: Eine Einzellizenz kostet stolze 89 Euro.
Ein kleiner Pferdefuß bleibt jedoch bestehen: Die an Flughäfen, Bahnhöfen und in diversen Cafés überaus praktische Flatrate für die Nutzung von W-LAN-Hotspots bleibt weiterhin nur für das iPhone gültig, obgleich T-Mobile sich bislang nicht darum gekümmert hat, ob die Zugangsdaten auch von einem Notebook aus genutzt werden. Um in den Genuss des neuen Angebots zu kommen, ist nicht einmal ein neues iPhone 3G nötig: Die Complete-Verträge sämtlicher Bestandskunden werden pünktlich zum 11. Juli auf die neuen Complete-Verträge umgestellt. Weiter Informationen finden sich auf der entsprechenden Support-Seite von T-Mobile.
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Ein kleiner Pferdefuß bleibt jedoch bestehen: Die an Flughäfen, Bahnhöfen und in diversen Cafés überaus praktische Flatrate für die Nutzung von W-LAN-Hotspots bleibt weiterhin nur für das iPhone gültig, obgleich T-Mobile sich bislang nicht darum gekümmert hat, ob die Zugangsdaten auch von einem Notebook aus genutzt werden. Um in den Genuss des neuen Angebots zu kommen, ist nicht einmal ein neues iPhone 3G nötig: Die Complete-Verträge sämtlicher Bestandskunden werden pünktlich zum 11. Juli auf die neuen Complete-Verträge umgestellt. Weiter Informationen finden sich auf der entsprechenden Support-Seite von T-Mobile.