Beide wissen und meinen das die Sache richtig ist aber die Angst ist grösser. So sind das schonmal 2 Unterschriften weniger.
:-DSicher weiß die was Sache ist, oder warum glaubst du ist sie da, wo sie jetzt ist.
… in den Augen der Wähler steht sie als siebenfache Mutter eher als "kompetent" dar als eine kinderlose Karrierefrau. …
Ist es naiv anzunehmen das ohne die Aussagen diverser Politiker, mit einem schnelleren Petitionsserver, einer einfacheren Anmeldung die Mitzeichnerzahl doppelt so groß wäre?
… Als Normalbürger mit vielen Kindern gilst du als asozial.
Seltsam, oder?
Beim „Normalverbraucher” nämlich gelten sieben Kinder nicht unbedingt als ein Ausdruck von Kompetenz, sondern eher vom genauen Gegenteil.
Die Deutsche Kinderhilfe hat sich zu Wort gemeldet und möchte mit einer Unterschriftenaktion die Netzzensur-Pläne der Bundesregierung gegen Kinderpornographie unterstützen. Die Aktion richtet sich explizit gegend ie ePetition, die mittlerweile von 75.000 Mitzeichnern unterstützt wird. Aufgrund des Namens “Deutsche Kinderhilfe” dürfte das jetzt etwas mediale Aufmerksamkeit bringen.
In einer Pressemitteilung (Oder sowas ähnlichem) wird manipulativ suggeriert, die ePetitions-Mitzeichnern würden ein Grundrecht auf Verbreitung kinderpornographischer Seiten wollen:Unterstützen Sie die Kampagne „Stopp! Meine Stimme gegen Kinder“pornographie“ im Internet“, indem Sie auf der als Anlage beigefügten Liste Unterschriften für die Sperrung kinder“pornographischer“ Seiten im Netz sammeln. Es darf kein Grundrecht auf Verbreitung kinder“pornographischer“ Seiten geben. Was für Druckwerke und Zeitungen gilt, muss auch im Internet gelten – denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum!Jetzt wolle man 100.000 Unterstützer für eine Gegen-Petition finden und Unterschriften u.a. bei Fussballspielen sammeln. Wenn sowas nicht mal motiviert, weiter gegen die Zensursula-Pläne kreativ zu werden.
Die Unterschriftenaktion selber ist eher ein Witz: Unterschreiben kann für den Satz “Ja, ich stimme für das Gesetz gegen Kinderpornographie imInternet ab”. Mehr steht da nicht.
Mir ist nur etwas unklar, was das für eine Organisation ist. Der Wikipedia-Artikel ist eher negativ. Demnach hat der Deutsche Spendenrat (DSR) die Deutsche Kinderhilfe im Juni 2008 aus seiner Mitte ausgeschlossen und die WELT berichtete letztes Jahr über komische Spendenaktionen: Geschäfte unter dem Mantel der guten Taten?
Quelle: Heise-ForumNeue Form der Trittbrettfahrerei
Nachdem der Deutschen Kinderhilfe aufgrund ihrer zweifelhaften
Spendengelderverwendung die Mitgliedschaft im Deutschen Spendenrat
gekündigt wurde, einem Landesverband dieser Organisation in
Rheinland-Pfalz beinahe das Sammlungsverbot ausgesprochen wurde,
dürfte es etwas mau um die finanziellen Mittel der Organisation
bestellt sein.
Was liegt also näher, sich zum (Mit)Streiter einer Sache zu machen?
Oder als Trittbrettfahrer zu agieren? Nur um darüber in der
Öffentlichkeit eine entsprechende Akzeptanz und Erwähnung zu finden?
Es wird sicherlich einfach sein, so werden die Initiatoren dieser
schwachmatischen Unterschriftensammelaktion denken, über diese Form
des Aktionismus an neue finanzielle Mittel zu kommen.
Um dagegen anzugehen, reicht es nicht nur, noch massiver als bislang
über die Folgen der "Internetsperre" hinzuweisen, sondern auch
vermehrt (sich und andere) über die Sinnhaftigkeit dieser
Organisation zu informieren.
In meinen Augen dient diese Idee der DKH lediglich dazu, sich
persil-perwoll-ariel-rein zu waschen, um so an Spendengelder
heranzukommen - in etwa nach dem Motto: "schaut mal, wie toll wir uns
doch für Eure Kinder einsetzen!" Eine perfide Aktion, die
widerwärtiger kaum sein kann.
Unglaublich verlogen und zynisch wer nicht kotzen mag der sollte das Interview nicht lesen: “Keiner will das Netz zensieren” - Georg Ehrmann, Deutsche Kinderhilfe, zur Kinder”pornografie”-Debatte via Readers Edition
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