proteus
Langelandapfel
- Registriert
- 23.10.05
- Beiträge
- 2.671
Ich führe häufig Bewerbungsgespräche für meine Klienten und sichte auch die Bewerbungen. Was mir teilweise auf den Tisch flattert ist selbst mit Wohlwollen nur als Frechheit zu bezeichnen.
Es gibt doch so etwas wie "Worthygyiene" , ein übles Wort zwar, aber ich frage mich auch manchmal, warum junge Leute, die frisch von der Schule kommen, nicht in der Lage sind, drei fehlerfreie Sätze zu schreiben oder sich einigermaßen vernünftig zu artikulieren.
Und da das Beispiel Großbritannien kam ( England gibt es so gar nicht ) , ich lebe die Hälfte des Jahres dort, und dort wird sehr viel Wert auf Grammatik und Ausdruck gelegt. Selbiges gilt für Frankreich.
Warum ist das bei uns so ? Entweder, weil die Jugend verblödet ist ( trifft sicher auf einen Teil zu, kann ich aber nicht glauben ) oder weil es Ihnen schlichtweg egal ist.
Dank antiautoritärer Erziehung sollte sich ja jeder ausleben können, schlechtes Benehmen wird als persönliche Note interpretiert und die neue Technologie tut ihr übriges. Wer nur noch per SMS schreibt und ansonsten Text nur im Internet liest, dessen Wortschatz und Lesekompetenz verkümmert.
Ich musste mein Abitur noch mühsam in der Bibliothek zusammensuchen und hatte einen Deutschlehrer bei dem eine Arbeit schon sechs war, wenn die Form "ungenügend" gewesen ist. Habe ich damals gehasst, geschadet hat es mir aber nicht.
Und ich werde nicht müde zu erwähnen : Wenn Deutsche sich bemühen, Kanakendeutsch a la Erkan und Stefan zu sprechen, weil das cool ist und ansonsten Bücher nur als Unterlage Ihrer Videospiele benutzen, dann kann etwas nicht stimmen in diesem Land.
Und das Kiddies durch MTV und Rap besser Englisch könnten ist ein ebensolcher Trugschluß- was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Ich denke auch nicht, daß es hier um die hysterische Verfolgung von Rechtschreibfehlern oder Lapsen im Ausdruck geht, so etwas kann immer passieren und Threads in Foren haben eher den Anstrich eines Gespräches, wo so etwas auch vorkommen kann. Aber man kann schon sehen, ob sich der Verfasser zumindest bemüht und etwas Sorgfalt auf seinen Text verwendet hat. Und das gebietet schon die Höflichkeit den Lesern gegenüber, von denen man sich eventuell sogar Hilfe erwartet.
Andere Schreibseleien ignoriere ich sowieso, also stört es mich auch nicht.
Es gibt doch so etwas wie "Worthygyiene" , ein übles Wort zwar, aber ich frage mich auch manchmal, warum junge Leute, die frisch von der Schule kommen, nicht in der Lage sind, drei fehlerfreie Sätze zu schreiben oder sich einigermaßen vernünftig zu artikulieren.
Und da das Beispiel Großbritannien kam ( England gibt es so gar nicht ) , ich lebe die Hälfte des Jahres dort, und dort wird sehr viel Wert auf Grammatik und Ausdruck gelegt. Selbiges gilt für Frankreich.
Warum ist das bei uns so ? Entweder, weil die Jugend verblödet ist ( trifft sicher auf einen Teil zu, kann ich aber nicht glauben ) oder weil es Ihnen schlichtweg egal ist.
Dank antiautoritärer Erziehung sollte sich ja jeder ausleben können, schlechtes Benehmen wird als persönliche Note interpretiert und die neue Technologie tut ihr übriges. Wer nur noch per SMS schreibt und ansonsten Text nur im Internet liest, dessen Wortschatz und Lesekompetenz verkümmert.
Ich musste mein Abitur noch mühsam in der Bibliothek zusammensuchen und hatte einen Deutschlehrer bei dem eine Arbeit schon sechs war, wenn die Form "ungenügend" gewesen ist. Habe ich damals gehasst, geschadet hat es mir aber nicht.
Und ich werde nicht müde zu erwähnen : Wenn Deutsche sich bemühen, Kanakendeutsch a la Erkan und Stefan zu sprechen, weil das cool ist und ansonsten Bücher nur als Unterlage Ihrer Videospiele benutzen, dann kann etwas nicht stimmen in diesem Land.
Und das Kiddies durch MTV und Rap besser Englisch könnten ist ein ebensolcher Trugschluß- was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Ich denke auch nicht, daß es hier um die hysterische Verfolgung von Rechtschreibfehlern oder Lapsen im Ausdruck geht, so etwas kann immer passieren und Threads in Foren haben eher den Anstrich eines Gespräches, wo so etwas auch vorkommen kann. Aber man kann schon sehen, ob sich der Verfasser zumindest bemüht und etwas Sorgfalt auf seinen Text verwendet hat. Und das gebietet schon die Höflichkeit den Lesern gegenüber, von denen man sich eventuell sogar Hilfe erwartet.
Andere Schreibseleien ignoriere ich sowieso, also stört es mich auch nicht.