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Unschlüssig, wegen Windows Projekt macOS auf unbestimmte Zeit "verlassen"

ImpCaligula

Maunzenapfel
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Ich weiß es ja selbst, Ihr werdet am Ende mir nicht helfen oder die Entscheidung abnehmen können. Aber in der Familie und Bekanntenkreis versteht mich am Ende eh niemand bzw. heißt es eh, wo ist das Problem, mach doch.

Seit nun über 15 (oder gar länger?) Jahren bin ich von Windows auf macOS umgestiegen. Natürlich mittendrin (vor allem wegen Gaming) mal umgestiegen oder zweigleisig gefahren, bin ich am Ende freudig immer wieder zu macOS zurückgekehrt. Ich fühle mich in der Apple Welt, auch wenn sie ebenso ihre Nachteile und Macken hat, wohl. Mein digitales Leben besteht aus einem iPhone, einem iPad, einer Apple Watch und einem MacBook Air.

Nun habe ich die Chance bekommen bei einem Projekt aktiv mitzuwirken. Grob beschrieben, es geht um Microsoft Copilot und der Verzahnung in Office 365 (Excel, Word, PowerPoint, aber auch SharePoint, Teams, Outlook, Loop und so weiter). Das Projekt ist längerfristig und es wäre auch völliger Blödsinn es abzulehnen.

Das Problem dabei, es geht um viel native Arbeit aber auch um viel native Erfahrungen.

Ich habe mir mal Copilot für Office 365 unter Mac angeschaut, es ist aber wie üblich nicht so umfangreich wie unter Windows Office 365. Auch unterscheiden sich die beiden Apps "Copilot" und "Microsoft Office 365Copilot" unter macOS und Windows. Dann dachte ich mir, dann benutze ich eben Parallels 26 und Windows 11 und installiere hier das ganze Copilot Paket.

An sich würde das so funktionieren, da ich hier ein natives Copilot Paket habe.
Das eigentliche Problem ist aber, dass in das Projekt von meiner Seite aus auch viele "Selbsterfahrungen" einfließen müssen.

Ich würde also meine Tagesarbeit weiter unter macOS erledigen und dann ab und zu Parallels mit Windows starten und dann dort jede Menge theoretischer (!) Übungen und Fälle abarbeiten. Aber das ist eben keine echte alltägliche Arbeit und die daraus resultierenden notwendigen und erforderlichen Erfahrungen, welche in das Projekt mit einfließen müssen.

Eigentlich müsste ich das native Windows Copilot Paket in meiner alltäglichen Arbeit einfließen und einbauen, damit ich Praxis Erfahrungen sammeln kann (und muss).

Daher müsste ich eigentlich nun mir ein Windows Copilot Notebook kaufen (zum Beispiel das Surface Pro) und meine komplette alltägliche Arbeit auf Windows verlagern. Das bedeutet nicht den Abschied meiner iDevices, sehr wohl aber den Abschied meines geliebten MacBooks und von macOS. Wieso nicht das MacBook privat behalten und damit privat "arbeiten"? Weil ich dann auch das MacBook behalten und mit Parallels arbeiten könnte.

Es aber notwendig private und berufliche Copilot Erfahrungen für das Projekt zu sammeln. Zwei Rechner, das MacBook und ein Windows Rechner, sind daher nicht besser wie nur das MacBook und Parallels.


Wieso ich das alles schreibe? Vielleicht fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass ich für die kommenden 2-3 oder mehr Jahre auf macOS werde verzichten und umsteigen müssen. Ich suche noch immer nach einem Ausweg, finde aber keinen. Vielleicht "suche" ich hier aber auch nur Gleichgesinnte, die irgendwann gemerkt haben, dass sie beruflich bedingt auch auf Windows umsteigen mussten und es emotional geschafft haben :D

Musste von Euch auch jemand von macOS auf Windows umsteigen, weil es privat oder beruflich unabdingbar notwendig Einerseits freue ich mich auf das Windows Copilot Projekt, andererseits hadere ich damit, dass die einzige richtige Lösung ist, dass ich privat und beruflich nun mit Windows arbeiten muss - weil die Praxiserfahrungen bei der täglichen Arbeit sehr wichtig sind.
 
Grob beschrieben, es geht um Microsoft Copilot und der Verzahnung in Office 365 (Excel, Word, PowerPoint, aber auch SharePoint, Teams, Outlook, Loop und so weiter). Das Projekt ist längerfristig und es wäre auch völliger Blödsinn es abzulehnen.
wenn dass die Anforderungen sind, dann bleibt dir quasi nur Windows.
Ich kann beruflich beides nutzen und habe ein Thinkpad und ein MacBook. Aber da ich eben genau in diesem Umfeld tätig bin (SharePoint, Teams, Outlook, Loop, PowerApps, CoPilot) nutze ich das Windows Gerät einfach lieber.
Ich würde da einfach zu Pragmatismus raten. Wenn einem der Job und die Aufgabe wichtig ist, dann nimmt man das eben in Kauf.

Dennoch habe ich neben den beiden dienstlichen Geräten trotzdem noch ein privates MacBook. Ich trenne meine privaten und dienstlichen Daten sehr streng. Und das würde ich auch jedem raten.
 
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Ich muss dienstlich auch Windows nutzen (spezielle Software auf einem ThinkPad). Privat nutze ich den Mac.
Das lässt sich gut trennen.

Wenn du dienstlich mit einem Win-Laptop arbeitest, dann kannst du es ja auch zu Hause nutzen.
Projekt heisst für mich aber "=Arbeit", daher würde ich an einem bestimmten Punkt am Tag auch einen Trennstrich ziehen.
Auf jeden Fall würde ich nicht meinen Mac wegen eines Arbeitsprojektes aufgeben...
 
Leider kann ich das nicht wirklich trennen, sprich den (Windows) Rechner ausschalten, dann ist Feierabend und dann nehme ich das MacBook.

Ich bin freiberuflich involviert in das Projekt.

Einmal geht es in dem Projekt um berufliche Copilot und Office Anwendung, allerdings auch um die private Anwendung.

Und dann sieht das Leben eines Freiberuflers eben auch oft so aus, am Tag ist man im Projekt mit der Arbeit involviert - und Abends macht man dann sein "Büro". Mails, Buchhaltung, Schriftverkehr, Angebote, Rechnungen, Projekt Planungen für die kommenden Tage, Teamplanung...

Und ja das könnte ich mit meinem MacBook machen nach "Feierabend" - aber dummerweise ist genau das was ich an Erfahrungen sammeln und rüber bringen soll - Copilot bei Mails, Buchhaltung, Excel Listen, Finanzen, Angebote, Projekt Planung, Teamplanung und so weiter. Das wäre genau das, was man nicht von den Teilnehmern des Projektes möchte. Am Tag das schnöde Arbeiten an irgendwelchen theoretischen Elementen - und Abends würde ich dann am MacBook die echte Geschäftspraxis machen ohne Copilot = ohne an Erfahrung zu gewinnen.

Ich sollte also auf dem Windows Rechner die Copilot Verzahnung testen - aber dann auch selber in meinem beruflicher Arbeitswelt aktiv Copilot (unter Windows) einsetzen und damit realistische Erfahrungen sammeln und ins Projekt einfließen lassen.

Klar - jetzt könnte man sagen, ich höre ja irgendwann auf zu arbeiten. Dann mache ich eben am Tag mit Windows Copilot und nutze auch am Nachmittag und frühen Abend für meine selbständige Tätigkeit den Windows Rechner (und Copilot).

Und irgendwann ist das geschäftliche ja auch mal zu Ende und ich mache meine privaten Dinge am MacBook.

Aber... bei mir ist das so, dass ich bei meinen Apple Kontakten, Kalender, Notizen, Aufgaben, Cloud etc. sowohl einen privaten, als auch einen beruflichen Bereich habe. Ich bekomme auf meine Adresse sowohl berufliche als auch private Mails. In der Kalender App gibt es berufliche und private Kalender. Als Freiberufler nutzte ich bisher meinen Mac privat und beruflich.

Wenn ich jetzt meine Mail Accounts, Kontakte, Notizen, Aufgaben, Listen, Cloud Daten etc auf den Windows Rechner einsetze - werde ich ganz automatisch auch private Daten erhalten (Mails, neue Termine, neue Aufgaben etc). Ich fürchte ich brauche das MacBook dann am Abend, wenn die Arbeit vorbei ist, nur noch zum surfen im Internet. Private Mails, neue Erinnerungen von der Freundin etc. erhalte ich ja automatisch auch auf meinen Windows Rechner dann bereits. Es gibt gar keinen Grund dann Abends mehr das MacBook zu benutzen.

Und durch die freiberufliche Tätigkeit kann es auch mal sein, dass ich mitten am Tag 2-3 Stunden Freizeit habe, die ich dann Abends nachhole. Dann arbeite ich immer mit zwei Rechnern, eben das Windows Notebook, dann den Mac wieder raus holen, dann wieder das Windows Notebook nehmen.


Ach das ist alles doof :D
Irgendwie sehe ich kein Licht am Horizont. Keine Lösung überzeugt mich wirklich.

Nicht der Mac mit Parallels Windows.
Nicht Windows und Mac behalten und immer zwischen zwei Rechner wechseln zu müssen.
Aber auch nicht mal für 2-3 Jahre auf Windows komplett zu wechseln (was den Rechner angeht).
 
Ich hätte jetzt gesagt: Hol dir einen Windows-Laptop und arbeite damit. Behalte das MacBook und greif mit Teamviewer oder so auf den Windows-Laptop zu. Ich kann von meinem MacBook aus per Remote Desktop auf den Rechner in der Firma zugreifen - das sieht dann aus wie ein Windows-Rechner, ist aber immer noch ein MacBook. Löst aber nicht dein Problem mit den Anforderungen der Nutzung beruflich und privat für das Projekt.

Aber dann dachte ich mir: Wieso nicht das MacBook verkaufen, solltest ja noch einiges dafür bekommen können (ist relativ neu, soweit ich im Kopf habe?). Dann mit Windows arbeiten, sollte möglich sein. Auch im Zusammenspiel mit den anderen Apple-Geräten, mit etwas Komfortverlust vielleicht.

Und wenn das langfristige Projekt abgeschlossen ist: Kauf dir das dann neue MacBook und hab Spaß damit - außer Windows hat dich so sehr in den Bann gezogen, dass du nicht mehr ohne sein kannst.
 
Ich drehe das mal rum.
Wieso solltest du nicht freiberuflich die Erfahrungen für MAC sammeln?
Für ein solches Projekt würde es sich doch bestimmt anbieten, auch die MAC Seite von M365 zu durchleuchten und Erfahrungen zu sammeln. Habt Ihr im Team diese Option besprochen?
Wenn das Projekt wirklich nur für WIN ausgelegt ist, würde ich das MacBook verkaufen.
Am Ende sind es Maschinen, die einen Zweck erfüllen, bei dir Geld verdienen.
Da nutzt mal die Maschine, die dies für den Fall am effektivsten kann.
 
Musste von Euch auch jemand von macOS auf Windows umsteigen, weil es privat oder beruflich
ich sehe da die Notwendigkeiten nicht, aber vielleicht bin ich durch meine Tätigkeit als Administrator auch nicht so der Vergleich - da sind täglich so und so viele Dutzend unterschiedliche Maschinen dabei. Deshalb brauche ich privat zwangsläufig etwas, wo ich die wenigsten grauen Haare bekomme, die ich bekommen kann, d.h. es bleibt nur macOS auf dem Desktop.

Es macht schon Sinn, soviele Erfahrungen zu sammeln wie möglich, wenn es so ist, wie Du erklärt hast. Aber man kann es ja auch als Projekt laufen lassen, einen Zwang, auch seinen privaten Desktop auszutauschen sehe ich nicht und würde ich auch vermeiden wollen (weil ja noch mehr an Infrastruktur dranhängt, die Dich z.B. vom eigentlichen Ziel ablenkt).
 
Wieso nicht anders splitten ?

Mo-Fr Windows, und für den Wochenendspass MacOS. So hast du unter der Woche auch Private Windows Erfahrungen, und trotzdem noch fürs Wochenende,... dein MacBook. Das ja auch noch für manch andere Sachen Voreteile bietet, die unter Windows nicht gehen (Passwords am Mac kann halt mehr, evtl irgendwann notwendiger reset inkl DFU von iDevices geht unter Windows nicht so toll,...)
 
Wenn ich jetzt meine Mail Accounts, Kontakte, Notizen, Aufgaben, Listen, Cloud Daten etc auf den Windows Rechner einsetze - werde ich ganz automatisch auch private Daten erhalten (Mails, neue Termine, neue Aufgaben etc). Ich fürchte ich brauche das MacBook dann am Abend, wenn die Arbeit vorbei ist, nur noch zum surfen im Internet. Private Mails, neue Erinnerungen von der Freundin etc. erhalte ich ja automatisch auch auf meinen Windows Rechner dann bereits. Es gibt gar keinen Grund dann Abends mehr das MacBook zu benutzen.
bedeutet, du trainierst CoPilot auch mit deinen privaten Daten?
Puh, das würde ich echt nicht tun.
Du hast bisher nicht geschrieben, in welcher Umgebung CoPilot läuft. Ich vermute mal, dass es sich hier um eine firmeneigene Azure Instanz handelt, in der CoPilot die User Daten nutzt?
Sollte das so sein verstehe ich erst Recht nicht, warum es relevant ist, dass du CoPilot mit deinen privaten Daten trainierst.
Irgendwie sehe ich den Sinn darin nicht.
Im Firmenumfeld macht CoPilot Sinn, aber eben nur deshalb, weil alle Dinge, die CoPilot lernt, ja einen beruflichen Bezug haben. Und auch die Kollegen mit den selben Informationen arbeiten.
Aber wenn das vermixt wird kann da nur ein Datenchaos entstehen, das zumindest aus meiner Perspektive keinen Sinn macht.
 
Also erst einmal Danke für Eure Gedanken und Überlegungen. Ich weiß, dass es zu dem Thema nicht einfach eine logische 0 oder 1 gibt. Auch weiß ich, dass am Ende ich es entscheiden muss und wir hier nur unsere Gedanken austauschen können. Aber generell helfen mir Eure Beiträge ein wenig meine Gedanken zu ordnen und zu hinterfragen. Alleine sieht man bei einem Problem ja oft vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Oder war es vor lauter Wald die Bäume nicht mehr? Muss mal Copilot fragen :D

bedeutet, du trainierst CoPilot auch mit deinen privaten Daten?
In dem Fall ja...

Du hast bisher nicht geschrieben, in welcher Umgebung CoPilot läuft. Ich vermute mal, dass es sich hier um eine firmeneigene Azure Instanz handelt, in der CoPilot die User Daten nutzt?
Nein, das ist mein eigener Space und bleibt mein eigener Space. Ich bin nur für die Prompts und den Output zuständig. Sprich ich bin derjenige der nachher berichtet, welche Prompts wie wann warum sinnvoll sind und zu welchem Output die dann führen. Das ganze praxisnahe Üben mache ich alleine in meiner "eigenen" Umgebung. Ich liefere nur die Ergebnisse.

Sollte das so sein verstehe ich erst Recht nicht, warum es relevant ist, dass du CoPilot mit deinen privaten Daten trainierst.
Irgendwie sehe ich den Sinn darin nicht.
Bei dem Projekt geht es um die private und berufliche Seite von Copilot. Natürlich überwiegend beruflich, aber auch die private sinnvolle und effektive Nutzung. Daher müsste ich auch Privat in der Praxis das Ganze einsetzen. Oder eben eine Private Anwendung "simulieren".

Wobei das halt eben der springende Punkt ist - simulieren. Wenn man eine berufliche und private Copilot Welt simuliert, dann sind aus eigener Jahrzehnte langer Trainer Erfahrung es einfach nur theoretische Simulationen. Daher wird ja angestrebt das in einem beruflichen und privaten realen Umfeld zu machen.

Das ist wie bei einem Excel Trainer der seine Tabellen und Beispiele aus Schulungsbücher zieht und vorne steht und Dir was erzählen will. Oder der Excel Trainer der selber Controller war und weiß, was wirklich gebraucht wird und wie die Realität aussieht. Das ist einfach ein himmelweiter Unterschied. Der letzt genannte Trainer wird Dir einfach Tipps und Kniffe zeigen können, die hat der Schulbuch Trainer nie kennengelernt.


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Aber nochmals, Danke für Eure Gedankenspiele.

Wahrscheinlich mache ich es doch so, dass ich zumindest einen Teil trenne und mit meinem Mac Rechner weiter arbeite. Ich werde doch Parallels verwenden mit Windows - und werde auf der Windows VM dann meinen kompletten "Business-Bereich" umziehen bzw. einrichten. Meine geschäftlichen Mails, Termine, ToDos, Notizen und Dokumente dann unter meiner Outlook-Geschäftsadresse unter Outlook und statt Numbers und Co, dann eben wieder während der Arbeit Office mit Excel und Co.

Dann richte ich mir noch bei meiner Outlook.com eine Alias Adresse ein, die ich privat nutzen werde. Meine privaten @iCloud Mails sende ich als Kopie an den Alias, dann kann ich entscheiden welche Emails ich privat beantworte und welche Emails ich zum Beispiel als Copilot Test verwende.

Kurzum, Mac Rechner an und dann Parallels starten und dort habe ich alles was ich für die 80% der Business Copilot Arbeit brauche. Dazu bekomme ich private Mails als Kopie auf die getrennte Alias Adresse und teste auch da Copilot mit ausgewählten Mails.

Und wenn ich den Arbeitstag beende, dann fahre ich die Windows VM herunter und mache noch den privaten Bereich, der für mich unter Copilot und Microsofts Cloud Diensten nichts zu suchen hat.

Aber dann nehme ich doch lieber Parallels und die Windows VM. Die VM ist eh unter Parallels isoliert bei mir. Datenaustausch falls nötig habe ich schon früher über die OneDrive App auf macOS und der Windows VM gemacht - falls ein Datenaustausch notwenig mal (mit einem Dokument). Dann habe ich einen Rechner und zweit getrennte OS. Weil zwei echte physische Rechner, ein MacBook und ein Windows Notebook, das wäre mir zu viel hin und her.
 
Drama Baby.

Kauf dir einen Mini PC und greif mit Remotedesktop darauf zu. Du nutzt deinen geliebten Mac weiter und kannst trotzdem dein Projekt fertigstellen.
 
das klingt doch nach nem Plan.
Ich persönlich würde glaube ich nicht gern den ganzen Tag in einer Parallels Umgebung arbeiten, aber ich denke, die Performance reicht da locker.

Wobei mich schon interessiert, warum für den Test auch eine private Umgebung und private Daten relevant sind.
Vielleicht magst du dazu noch etwas sagen?

Ich nutze CoPilot in einer Azure Umgebung super gern (sowohl unter Windows wie auch auf dem Mac), aber privat bräuchte ich das nicht, obwohl in meiner privaten M365 Lizenz die "private" CoPilot Version sogar enthalten ist. Zusätzlich zahlen würde ich für CoPilot privat definitiv nicht.
Aber ich nutze AI auch selten, obwohl ich das iCloud Abo habe und AI auf meinen privaten Geräten nutzen kann.
 
Kauf dir einen Mini PC und greif mit Remotedesktop darauf zu. Du nutzt deinen geliebten Mac weiter und kannst trotzdem dein Projekt fertigstellen.
Leider gar nichts verstanden um was es eigentlich geht?!

Nebenbei, wo soll der Vorteil eines Mini Windows PC sein, von dem man online dann unterwegs zugreifen muss? Was wenn man unterwegs kein WLAN bzw. stabile Verbindung hat? Und selbst wenn der Mini PC zu Hause im Office steht - wieso sollte ich mir einen Mini PC kaufen für einen Remote Zugriff, wenn man problemlos per Parallels eine Windows VM betreiben kann? Die man dann auf dem MacBook immer dabei hat und weitaus sichere stabil läuft als eine extra eingerichtete Remote Verbindung?
 
Aber ich nutze AI auch selten, obwohl ich das iCloud Abo habe und AI auf meinen privaten Geräten nutzen kann.
Was hat das iCloud-Abo damit zu tun? Apple Intelligence ist noch nicht zu vergleichen mit den anderen Sachen - aber zumindest ist es ein Anfang. Nur eben auch noch auf wenigen Geräten verfügbar - im Gegensatz zu den anderen, bei denen ich einfach ein App installieren muss.

@ImpCaligula Wie gesagt: Verkaufe u. trenne dich vom Mac für eine bestimmte Zeit und hol dir einen Windows-Laptop. Sollte kein Problem sein und in drei Jahren gibt es dann eben den neuesten heißen Scheiß - von wem auch immer.
 
das klingt doch nach nem Plan.
Ich persönlich würde glaube ich nicht gern den ganzen Tag in einer Parallels Umgebung arbeiten, aber ich denke, die Performance reicht da locker.
Das lief schon mit den Intel Mac recht gut, aber mit den M-Macs läuft das echt genial. Ich probiere die Möglichkeit ja nun bereits eine Weile aus, da ich immer wieder hin und her gerissen war.

Ich habe gerade eben final Parallels auf meinem Air M4 installiert. Dann kannst direkt nach der Installation Dir eine Windows VM installieren - lädt und installiert Paralleles direkt. Und wenn dann alles eingerichtet ist, merke ich von der Performance null Unterschied zwischen dem Surface Pro 11 und der Parallels VM. Die Windows VM ist in Sekunden da und auf der Windows Oberfläche gibt es keinerlei Ruckeln. Also das Benutzerfeeling ist wie auf nativer Windows Hardware.

Allerdings läuft auf der Windows VM nur das Office365 Paket mit den beiden Copilot Apps und eben die ganzen üblichen Business Apps wie Loop oder Teams etc. Sind ja keine Spiele oder großartiges Coden mit Visual Studio und Co.

Bei zwei Monitoren, wie bei mir, habe ich macOS links und die Windows VM rechts laufen. Ist wie zwei Rechner. Ist das MacBook ganz alleine, machst die Windows VM auf Vollbild und niemand würde merken, dass man in einer VM arbeitet.

Wobei mich schon interessiert, warum für den Test auch eine private Umgebung und private Daten relevant sind.
Vielleicht magst du dazu noch etwas sagen?
Na ja der Auftraggeber sitzt in Redmond :D

Aber ich nutze AI auch selten, obwohl ich das iCloud Abo habe und AI auf meinen privaten Geräten nutzen kann.
Also eines muss man ja schon sagen - im Bezug auf das berufliche Umfeld - zwischen Apples KI und Microsoft Copilot sind Welten.

Ich habe vorher einen Prompt formuliert, der eine Auftragsabsage formulieren soll. Zweimal der identische Prompt Text.

Ist vielleicht doch ganz gut, wenn ich Mac und Windows habe, so kann ich die Prompts direkt vergleichen.

Wenn ich den Text in Deutsch verfasse und dann mit Google Translation in Englisch übersetzen lasse und dann raus sende - das war das Ergebnis der Apple KI. Oder anders gesagt, der deutsche Text, den die Apple KI mir eben geliefert hat, war wie wenn jemand in den USA den Text auf englisch schreibt und dann nach deutsch übersetzt. Das war grammatikalisch und stilistisch teils hanebüchen.

Nehme ich den gleichen Prompt für Copilot um daraus eine Mail zu generieren, ist das teilweise schon erschreckend und gruselig, was da möglich ist.

Wobei Apple natürlich mehr den privaten Nutzer oder von mir aus den Freiberufler als Zielgruppe hat. Aber Apple sollte da mal schnell in die Pötte kommen. Das was Copilot da heute bereits abliefert ist extrem (gut).
 
Was hat das iCloud-Abo damit zu tun?
nichts. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich dafür zahlen würde, wenn es irgendwann einmal Teil des kostenpflichtigen Abos werden würde. Und ich denke mal, darauf wird es früher oder später hinauslaufen.
Apple Intelligence ist noch nicht zu vergleichen mit den anderen Sachen - aber zumindest ist es ein Anfang.
ein wirklich schlechter Anfang.
Zumal AI eher auf private Kunden abzielt und ich da ein mögliches Geschäftsfeld für Apple nicht sehe, sollte Apple jemals auf die Idee kommen, für AI auch ein Abo anzubieten.

Ich habe gerade eben final Parallels auf meinem Air M4 installiert. Dann kannst direkt nach der Installation Dir eine Windows VM installieren - lädt und installiert Paralleles direkt. Und wenn dann alles eingerichtet ist, merke ich von der Performance null Unterschied zwischen dem Surface Pro 11 und der Parallels VM. Die Windows VM ist in Sekunden da und auf der Windows Oberfläche gibt es keinerlei Ruckeln. Also das Benutzerfeeling ist wie auf nativer Windows Hardware.

Allerdings läuft auf der Windows VM nur das Office365 Paket mit den beiden Copilot Apps und eben die ganzen üblichen Business Apps wie Loop oder Teams etc. Sind ja keine Spiele oder großartiges Coden mit Visual Studio und Co.
ich nutze Parallels auch seit einigen Jahren auf M-Chip Geräten und kann die Performance da bestätigen.
Ich weiß nur nicht, wie sich eine virtuelle Maschine nach einem kompletten Arbeitstag anfühlt.

Also eines muss man ja schon sagen - im Bezug auf das berufliche Umfeld - zwischen Apples KI und Microsoft Copilot sind Welten.
Absolut. AI ist da leider wirklich extrem hinterher und meiner Meinung nach werden sie das auch nicht wirklich aufholen können.
Dazu gab es am kritischen Start bei Apple zu viele interne Baustellen und Wiederstände, wie man so liest und die anderen wie Microsoft hören ja nicht mit der Entwicklung auf.
 
Absolut. AI ist da leider wirklich extrem hinterher und meiner Meinung nach werden sie das auch nicht wirklich aufholen können.
Dazu gab es am kritischen Start bei Apple zu viele interne Baustellen und Wiederstände, wie man so liest und die anderen wie Microsoft hören ja nicht mit der Entwicklung auf.

Das hier ist Apples KI Text.
Sehr geehrter Herr Meier,

ich hoffe, diese Nachricht erreicht Sie wohl. Ich möchte Ihnen herzlich für die Gelegenheit danken, die Stelle bei der Daimler AG in Betracht ziehen zu dürfen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich jedoch dazu entschieden, das Angebot der Kärcher AG anzunehmen und werde die Stelle dort am 01.09.2025 antreten.

Ich möchte mich aufrichtig für die Zeit und Mühe bedanken, die Sie in den Bewerbungsprozess investiert haben. Es war mir eine Ehre, mit Ihnen und Ihrem Team in Kontakt zu treten.

Ich wünsche Ihnen und der Daimler AG weiterhin viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen,
Ich habe das mal fett gemacht, was ich so stilistisch und grammatikalisch so nie schreiben würde.


Und das wirft Copilot raus:
Sehr geehrter Herr Maier,

ich möchte mich herzlich für die Zeit und Mühe bedanken, die Sie sich im Rahmen des Bewerbungsprozesses genommen haben.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich jedoch entschieden, eine andere berufliche Möglichkeit anzunehmen und werde daher die angebotene Stelle bei der Daimler AG zum 01.09.2025 nicht antreten. Ich habe ein Angebot der Firma Kärcher GmbH angenommen, das meiner aktuellen beruflichen Ausrichtung entspricht.

Ich weiß Ihre Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen sehr zu schätzen und bedanke mich nochmals für die angenehmen Gespräche sowie die Einblicke in Ihr Unternehmen.

Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und der Daimler AG weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Und das war jetzt nur ein zweizeiler Prompt mal eben dahin geschlampt. Je länger und komplexer die Prompts, umso schlimmer das Ergebnis bei Apple (leider).

Bei Apples KI habe ich irgendwie das Gefühl, da formuliert jemand Texte, der nicht Deutsch als Muttersprache hat, mal stilistisch, mal mit Formulierungen die würde man im deutschen nie Schreiben - wie es war eine Ehre mit Ihnen in Kontakt zu treten. Sondern eben wie bei Copilot was von angenehmen Gesprächen und zu schätzen wissen etc.

Auch ist das Ergebnis bei Apple oft wie bei einer Google Suchmaschinen Anfrage. Wenn ich Copilot schreibe, dass ich nächste Woche nach München will und nicht weiß was einpacken - kommt ein halber Roman mit exakten Angaben des Wetter, Kleidung, Packliste und wann ich an welchen Tagen nächste Woche lieber ins Museum und wann lieber ins Freie gehen soll. Das Gleiche habe ich bei Apples KI gemacht... "in München kann es um diese Jahreszeit warm aber auch kalt sein - packe am besten alles ein." - aha, tolle Info.


Ich weiß natürlich nicht inwiefern Apple das tangiert bei seiner Zielgruppe?! Apple und seine KI sitzt eben nicht bei Daimler, BASF oder sonst wo. Es sind eben mehr Solo Selbständige, kleine Betriebe oder eben Privatanwender.

Aber andererseits waren wir im Familienurlaub ein paar Tage mit großem Familientreffen. Und ich habe die "junge Generation" gar nicht mehr Google benutzen sehen - sondern nur noch am ChatGPT fragen stellen. Wenn also Apple meint, so etwas sei nur für den beruflichen Bereich, könnten sie da heftig auf die Schnauze fallen.


Ich weiß nur nicht, wie sich eine virtuelle Maschine nach einem kompletten Arbeitstag anfühlt.
Ja das ist das Einzige was mich noch etwas nervt - ich mag das eigentlich auch nicht. Ist vielleicht so eine Macke von mir - ich will etwas immer und richtig. Ist ein Tick von mir. Also eigentlich an einem Windows Rechner.

Aber ich versuche das jetzt einfach mal mit Parallels und richte mir zumindest meine Business Umgebung unter Parallels Windows ein - dann muss ich auch damit Praxis-Arbeit machen und ausführen. Das sollte klappen und reichen. Sonst muss tatsächlich noch ein Surface Pro als Windows Notebook her.
 
Ich mag ja Apple gerne, bin da aber pragmatisch.
Auch ich habe den Windows Anwendungsfall wegen einiger Programme, die unter MacOS nur mit mehr Mühe laufen würden.
Also kaufte ich ein Windows Notebook und mache mir diesbezüglich keinen Stress. Das funktioniert!
 
Klingt jetzt komisch, aber Danke nochmals an alle, dass Ihr Euch da so einbringt - das hilft mir wirklich die Gedanken zu sortieren.

Ich mag ja Apple gerne, bin da aber pragmatisch.
Ja ist wahrscheinlich mein Problem, dass ich da auch einfach eine zu emotionale Beziehung zu dem Ganzen Apple Gedöns habe. Ich "mag" meine Apple Geräte halt irgendwie - auch wenn es natürlich rational gesehen ein Schwachsinn ist ein Gehäuse mit Elektronik "zu mögen".

Also kaufte ich ein Windows Notebook und mache mir diesbezüglich keinen Stress. Das funktioniert!
Ich gebe der Windows VM mal ein paar Tage oder zwei, drei Wochen Zeit unter realen Geschäftsbedingungen - sonst muss eben doch ein Windows Notebook zusätzlich her.

Habe gerade eben nämlich rausgefunden, dass Windows Recall auf der Parallels Windows VM nicht geht (fehlende Systemvoraussetzungen). Da müsste ich der VM schon mal mindestens 256GB Speicher reservieren. Dummerweise gehört auch Recall zum Microsoft KI-Paket. Grmpf.
 
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