• Apfeltalk ändert einen Teil seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), das Löschen von Useraccounts betreffend.
    Näheres könnt Ihr hier nachlesen: AGB-Änderung
  • Drei sehr unterschiedliche Fotos warten bei unserem Februat-Thema - Quadrat zum Quadrat - darauf, von Euch bewertet zu werden. Los, auf geht’s! Hier geht es lang zur Abstimmung --> Klick

Schule / Erdkundeklausur

Kiwii2006

Thurgauer Weinapfel
Registriert
07.01.09
Beiträge
1.000
Wie ging die Arbeit aus? Hast du gestern noch gelernt?

Ich hab' früher an sich nur für Latein und Physik gelernt. In der Oberstufe dann nur noch für Physik. DIe anderen Fächer liefen auch so.
Ich hatte als 4-stündige Fächer neben Deutsch, Mathe und Englisch noch Chemie und Physik (auch in Baden-Württemberg).
Im Endeffekt war es dann halt nur ein Schnitt von 1,9 im Abitur, was mir im Nachhinein eher egal ist. Es hat im Endeffekt für meine Wunsch-Uni gereicht (ein Glück, dass Physik so unbeliebt ist :D).
 

pascal3001

Süssreinette (Aargauer Herrenapfel)
Registriert
03.08.10
Beiträge
402
Wir schreiben in Bayern zwar schon Test, aber eben keine angekündigten Arbeiten. Finde ich auch besser so.
 

MacAlzenau

Golden Noble
Registriert
26.12.05
Beiträge
22.669
Ich hoffe, daß es mit der Arbeit geklappt hat, und mehr noch, daß der Stoff so in den Grundzügen hängenbleibt. Tropischer Regenwald und all das drumrum ist schon ein wichtiges Thema, und die allermeisten Leute haben davon kaum einen Schimmer. Die glauben, das wäre halt so ein Wald wie bei uns, nur dichter und mit anderen Bäumen, und wenn der mal gerodet ist - was soll's, kommt der Förster und pflanzt neu. Daß da Jahrhunderte vergehen, bis aus einem Sekundärwald wieder ein richtiger primärer Regenwald wird - wenn überhaupt - begreifen sie nicht. Weil sie halt auch nicht wissen, wie nährstoffarm die Böden sind, wie völlig anders die Stoffkreisläufe ablaufen, wieviel artenreicher und individuenärmer so ein Ökosystem ist, wie faszinierend anders als unser Forst mit markierten Wanderwegen.
 

Verrückter

Roter Delicious
Registriert
27.06.10
Beiträge
90
Ja, also die erste Aufgabe, habe ich schonmal nicht. Das war irgendwas, womit ich nicht gerechnet habe. :D
Aber sost war es ganz ordentlich. Ich werde euch von dem Ergebnis dann noch berichten.
Aber wie habt ihr das in der Schule am Anfang gemacht? So gut wie möglich, oder einfach nur durch kommen?
 

MacAlzenau

Golden Noble
Registriert
26.12.05
Beiträge
22.669
Was Erdkunde angeht: da war das für mich (um mir mal selbst auf die Schulter zu klopfen) kein Thema. Da deckten sich Stoff und Interesse, und dann muß man ja nichts lernen, dann bleibt das einfach hängen.
Bei anderen Fächern: wechselnd. Sowohl was die Fächer angeht als auch zeitlich.
Im Rückblick rat ich dir: nimm dir das "Einfach-nur-durchkommen" nicht als Ziel. Kann sein, das es sich mal zwingend ergibt, aber man sllte es nicht anstreben. Die Noten sind, jedenfalls in den unteren und mittleren Klassen, nicht so wahnsinnig wichtig - es geht mehr um das Interesse am Stoff, ums Verstehen. Wenn du in Mathe (ist ja für viele immer das Horrorfach) null Interesse hast und nur auf's durchkommen schaust, dann schaffst du das ein paar Jahre, und dann klappt das nicht mehr. Dann haut's dich hin, oder du bekommst Riesenprobleme oder musst irre viel nachholen und lernen - mit all den Schwierigkeiten, die rasches Nachlernen mit sich bringt im Gegensatz zu langsamem lockeren Mitlernen und Verstehen.
In den Sprachen ist es genauso. Wenn du nur sozusagen kontrolliert versuchst, gerade durchzukommen, reicht das irgendwann nicht mehr. da fehlen dann basics. Und die aufzuholen, parallel zum aktuellen Stoff, das ist zehnmal mehr Arbeit als gleich mitzumachen.
Es ist schwer, da einen Tipp zu geben aus der Ferne.
Wenn du die Einstellung haben solltest (was ich nicht unterstelle): immer nur grad soviel, damit es weitergeht - dann denke ich, daß das relativ schnell nicht mehr weitergehen wird. Und ich denke auch, daß du dir dann schon (langsam) mal grundsätzlich Gedanken machen solltest, was du so werden willst, wie du durchs Leben gehen willst.
Wenn die Einstellung nur für ein paar Fächer gilt, die dir nun mal partout nicht liegen: dann ist' was anderes. Da kann man sagen: man muß Prioritäten setzen (was aber nicht heißt, daß du trotzdem da mal in die Bredouille kommen kannst).
Und auch wenn das etwas spießig klingt: ich rate dir, versuche immer das Beste rauszuholen, solange der Aufwand in einem halbwegs akzeptablen Verhältnis zum Ergebnis steht. Die Noten der Jahre vor der zehnten oder elften Klasse interessieren später sicher niemanden, aber das, was du in diesen Jahren gelernt hast, was davon hängen bleibt, das kann durchaus wichtig sein.
Du wirst es sicher nicht schaffen, jetzt mal lässig gerade nur das zu machen, was du brauchst, um über die Runden zu kommen, und dann in den letzten zwei, drei Klassen wie ein Komet aufzusteigen, um ein gutes Abi zu bekommen.
Mein Tipp: Konzentrier dich nicht so sehr auf Noten und Lernen - versuche, Interesse an den angebotenen Themen zu finden. Das erleichtert das Verstehen, Lernen, Behalten ungemein. Mit "Äh, was für'n Scheiß" an was ranzugehen, ist ein todsicheres Rezept, nichts davon zu verstehen, sich nichts zu merken. Es muß keine Begeisterung sein, aber Interesse am Neuen, offen sein, erst mal schauen, das hilft dem Kopf ungemein.
Versteif' dich nicht auf Noten, aber versuch, möglichst viel mitzubekommen von dem, was so auf der Welt passiert, von dem , was man mittlerweile weiß.
Spezialisier dich nicht, denn du wirst sicher deine Berufsziele noch einige Male ändern.
Du wirst nie wieder so jung sein, und je jünger man ist, umso leichter lernt man (mal ganz pauschal gesagt).
So, genug gut gemeinte Tipps von einem alten Sack.
 

Kiwii2006

Thurgauer Weinapfel
Registriert
07.01.09
Beiträge
1.000
Ich hab' mich in den Unterrichtsstunden engagiert und zugehört. Gerade in den sozialwissenschaftlichen Fächern (EK, GK, Geschichte, etc...) lernt man so wirklich viel, was mir in den Arbeiten meistens auf eine Zwei verholfen hat ohne wirklich zu lernen.
Dagegen hatte ich in Deutsch absolut keine Ahnung, wie ich mich verbessern kann, was dann dazu geführt hat, dass mir das Fach am A*** vorbeiging.
Anders waren bei mir die Naturwissenschaften. Mathe saß sowieso von alleine, weshalb ich dann nur für dessen Anwendung (Physik, Chemie) lernen musste (Lernen heißt hier nur Aufgaben machen).
Falls du kein großer Lerner bist, versuch dich im Unterricht interessiert einzubringen. Durch Diskussionen und kritisches Hinterfragen werden viele Sachverhalte besser verständlich. Zusätzlich lernst du viel mehr als nur den reinen Stoff, den du für gute Noten brauchst.
Falls du gut lernen kannst, dann tu das und bring dich im Unterricht ein. Damit solltest du in deiner Schullaufbahn auf jeden Fall gut abschneiden und was für später mitnehmen.
Im Nachhinein würde ich auch Hausaufgaben als sehr wichtig bezeichnen. Wenn du die Hausaufgaben in einem Fach fast immer selbst :p gemacht hast, solltest du den Stoff auch so schon ziemlich gut verstanden haben.


mfG
 

Verrückter

Roter Delicious
Registriert
27.06.10
Beiträge
90
Also bei mir sitzt Mathe auch schon von allein, bis jetzt immer eine 1 am Endjahreszeugnis bekommen :>. Die anderen Fächer stellen soweit eigentlich auch (noch) keine großen Schwierigkeiten dar, aber in Französisch habe ich letztes Jahr einen fatalen Fehler begangen, bzw. habe garnichts getan und musste darum schon ziemlich viel nachholen und manche Sachen fehlen mir auch hier noch, aber ich denke, ich habe das wieder ganz gut ausgeglichen. Sonst läuft es ganz gut in den anderen Fächern. Biologie stehe ich derzeit zu meinem Verblüffen auf 2+ und ich Deutsch, bei einer der schlimmsten Lehrerinnen der Schule auf 4+, aber da ist niemand so richtig gut.
 

onliner

Spartan
Registriert
25.07.08
Beiträge
1.610
Unterstufe + Mittelstufe, Klassen 5-9 halt.
Bei uns in NRW jedenfalls.
Hier schreiben wir jedenfalls erst ab der 10 (G8) Arbeiten in Nebenfächern, wusste nicht, dass das in anderen Bundesländern anders ist. Wieder was gelernt ;)
Für euch arme Gymnasiasten ist die Sek 1 von Klasse 1-9, für die Gesamtschüler ist die Sek 1 aber auch noch die 10. Klasse ;)
 

eichyl

Rhode Island Greening
Registriert
03.12.09
Beiträge
480
Unterstufe + Mittelstufe, Klassen 5-9 halt.
Bei uns in NRW jedenfalls.
Hier schreiben wir jedenfalls erst ab der 10 (G8) Arbeiten in Nebenfächern, wusste nicht, dass das in anderen Bundesländern anders ist. Wieder was gelernt ;)

Dann muss man sich aber über die schlechte Allgemeinbildung der Schüler auch nicht wundern...Die Motivation ist doch gleich null und die Konsequenzen für Faulheit eben auch. Da bin ich doch stolz drauf eines der schwersten Abiture in DE geschrieben zu haben, auch wenn dadurch die Noten meist etwas schlechter sind.
 

pascal3001

Süssreinette (Aargauer Herrenapfel)
Registriert
03.08.10
Beiträge
402
Wahrscheinlich meint er schon Bayern, aber ich finde diese Aussage sehr unpassend. "Schwer" ist sehr relativ. Also würde ich nicht sagen, dass das Abitur in Bayern schwerer ist, als das in anderen Bundesländern.