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OCLP - TM Backup mit 15.7.9

Wuchtbrumme

Golden Noble
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Hallo,

kenne schon viele Tricks, insbesondere das Löschen der Passwortinformationen in der Schlüsselbundverwaltung, wenn etwas mit TM hakt.
Mit 15.7.8 und OCLP auf einem Mac Mini (saubere Installation) hat TM auf die Synology DS218+ (mit DSM 7.3.2) funktioniert.

Jetzt habe ich das System von meinem Vater *erst* auf den Mini gespielt, dann OCLP installation, dann 15.7.9 geupdatet. System läuft auch.
Aber:
TM hängt bei Backup vorbereiten und dann bricht es kommentarlos ab und sagt, wartet aufs erste vollständige Backup. Das wiederholt sich dann jede Stunde.

Erste Hilfe habe ich laufen lassen (es ist eine fabrikneue 2TB-SSD MX500), alles OK. Mit tmutil habe ich die Snapshots gelöscht (die hatten sich nach diversen Backup-Versuchen angehäuft, just in case).

Gibt es da ein bekanntes Problem und/oder gar eine Lösung, entweder mit 15.7.9 oder ganz allgemein?
 
Zuletzt bearbeitet:
hm, strukturiertes Testen: einmal Sequoia 15.7.7 mit dem OCLP-Installationsstick auf eine SSD extern installiert.
Und auch damit bekomme ich kein Backup erstellt. Merkwürden. Das ging definitiv noch am 30.07. Die Settings auf der Synology verglichen mit der Syno-KB und meiner DS718+, da war nichts gravierendes anders auf den ersten Blick.

Es siieht so aus, als würde es an der Synology liegen. Was habe ich da nur geändert? Ist es die WD Green 4TB, die ich noch schnell reingesteckt hatte? Darauf ist schon ein Backup enthalten, es hat also mal funktioniert. Der Gegentest mit einem Sequoia 15.7.7-Backup auf den anderen Volume-Pool scheitert ebenfalls, damit würde ich eigentlich die 4TB-Festplatte als Ursache ausschließen wollen..

Alles mal rebootet, keine Änderung.

Update: Stupid me. Ich habe vergessen, dass in TM defaultmäßig alle angeschlossenen internen Laufwerke gesichert werden. Das heißt, jetzt von extern gebootet und das interne Laufwerk ausgeschlossen, dann geht es.

Scheint also mit dem Dateisystem/der Installation auf der internen SSD zusammenzuhängen. Das macht endlich Sinn, aber ist auch nicht schön. Wie bekomme ich das hin, ohne neu installieren zu müssen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittlerweile glaube ich, dass etwas mit oder in dem Dateisystem ist Das System erstellt bei jedem Backupversuch einen lokalen Snapshot. Man kann den aber nicht aktivieren. Ausserdem steht im Log beim Backupversuch: error fs_snapshot_list: not supported.
 
Konntest Du das Problem inzwischen lösen? Da war irgend ein Bug in Zusammenhang mit Syno-NAS und einem der letzten Updates. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern um was es da ging.
 
Marcel schrieb an anderer Stelle, dass das Log so viele Fehler enthält, dass man schnell einer falschen Spur folgt, von daher war es wahrscheinlich nicht diese Fehlermeldung. In der Sache bleibe ich aber bei der Vermutung defektes FS.

Ich habe das Problem nicht gelöst, aber umschifft. Letztlich einfach einen Klon gemacht, wie am Anfang (vom Ausgangssystem: ich versuche, High Sierra vom iMac 2011 meines Vaters auf einen Mac Mini 2012 zu bekommen, damit er halbwegs aktuelle Software hat). Auf das letzte supportere macOS geupgradet (Catalina), dann mit OCLP-Installationsstick auf 15.7.7 geupgradet. Ein TM-Backup gemacht und auch neu erstellt, ging also. Dann das Upgrade auf 15.7.9 laufen lassen… Root-Patches wurden deinstalliert, der Prozess ging gut, Root-Patches wieder appliziert und alles ging, auch TM. Ist also kein generelles Problem.

Nur insgesamt haben meine Erfahrungen mit OCLP so gar nichts mit normalem Apple-Universum zu tun. Ich habe jetzt locker 4 Wochen damit rumgemacht.
 
Das OCLP eher was für Enthusiasten und weniger für ein produktives System, bei dem es um Hochverfügbarkeit geht, ist und war immer schon so. Ist eigentlich klar, wenn man bedenkt, was hier alles am System verändert wird. Dennoch laufen bei mir die Systeme sehr stabil. Nur ich ziehe vor jedem Update ein komplettes Image des Systems, damit ich wieder zurück kann, sollte mal doch was schief gehen. Dies mache ich nicht mit TM, sondern mit Rescuezilla von einem Bootstick weg. So komme ich schnell und in jedem Fall auf meinen alten Systemstand zurück, wenn es sein muss sogar auf eine andere Festplatte.
 
Ja, klonen auf eine externe Festplatte als Image-Datei - wird recht stark komprimiert, kann man auch festlegen, je stärker desto mehr Rechenpower ist notwendig oder mehr Zeit. ;) Damit kann ich das System 1:1 wieder zurückspielen inkl. Bootpartition, also alles was auf der Festplatte ist. Der Speicher der auf dem Mac selbst ist (NVRAM) nicht. Ob dies bitweise erfolgt, kann ich Dir nicht mal genau sagen. Bei apfs könnte dies sogar sein, denn damit kommt Rescuezilla nicht ganz so gut zurecht wie z.B. mit ntfs (Windows) oder EXT4 (Linux).

Der Ablauf selbst ist denkbar einfach:
- USB Stick erstellen über Download von der Rescuezilla Homepage. Ist kostenlos und ein OpenSource Projekt. Rescuezilla basiert auf dem OpenSource Projekt Clonezilla. Wobei Rescuezilla dem Tool eine graphische Oberfläche verpasst hat. Rescuezilla ist genau genommen ein Live-System (basiert auf Ubuntu, wenn ich dies noch richtig im Kopf habe) welches vom Stick gestartet werden kann und einiges an Tools bereitstellt, unter anderem das Klonen von Festplatten. Den Stick kannst Du mit dem kostenlosen Tool BalenaEtcher erstellen. Stick auswählen, ISO-Datei auswählen, auf ausführen klicken.
- Dann von diesem Stick booten > Taste <Alt> auf der Tastatur gedrückt halten beim Einschalten
- Stick auswählen. Bei mir steht EFI irgendwas da
- Der Mac startet vom Stick und startet gleich ins Sicherungsprogamm
- Festplatte und Partitionen auswählen
- Auswählen wo das Image gespeichert werden soll
- Und schon geht es los.

Das Zurückspielen ist der umgekehrt Weg. Eignet sich auch gut um das System auf eine andere oder größere Festplatte zu transferieren.

Das Ganze ist schon lange keine Raketenwissenschaft mehr. ;)
 
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Klonen, bitweise?
Ob dies bitweise erfolgt, kann ich Dir nicht mal genau sagen.
Habe bei meinem MacMini 2014 die Festplatte durch eine größere getauscht, bzw. bin noch dabei die Daten am Zurückspielen. Und hier sehe ich gerade, dass dies wohl mit dd gemacht wird, also block- oder bitweise.

KI - Google Gemini:
Der dd-Befehl in Linux ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem Sie Rohdaten blockweise kopieren, konvertieren und sichern können. Da der Befehl ohne Sicherheitsabfragen direkt auf Festplattenebene arbeitet, wird er scherzhaft oft auch als „Disk Destroyer“ (Festplattenzerstörer) bezeichnet – ein einziger Tippfehler kann wichtige Daten unwiderruflich löschen.
Nein, die aktuelle Version von Rescuezilla kann weiterhin keine klassischen, dateibasierten Sicherungen (File-based Backup) erstellen.

Rescuezilla ist von Grund auf als Sektoren- und Partitions-Imaging-Tool konzipiert, das auf Industriestandards wie partclone und Clonezilla basiert. Es sichert stets komplette Festplatten oder Partitionen als Image-Dateien und bietet keine native Funktion, um gezielt nur einzelne Ordner oder Dateien auszuwählen und separat zu sichern.
Es gibt jedoch eine wichtige Entwicklung bezüglich einzelner Dateien:
  • Image Explorer (Beta): Du kannst inzwischen über das integrierte Werkzeug „Image Explorer“ einzelne Dateien aus einem bereits erstellten Backup-Image extrahieren. Du musst also nicht mehr das gesamte Image wiederherstellen, nur um an eine bestimmte Datei heranzukommen. Das Erstellen des Backups bleibt jedoch weiterhin rein Image-basiert.
Nein, der Image Explorer von Rescuezilla funktioniert standardmäßig nicht mit Apples APFS-Dateisystem.

Ich verwende Rescuezilla auch nicht zum Erstellen von Datenbackups, sondern zum Sichern kompletter Partitionen oder Festplatten.
 
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So, der komplette Inhalt der Festplatte wurde zurückgespielt und der Mac läuft wieder, also ob nie etwas gewesen wäre. Ja, außer dass eben die Festplatte nun größer ist.
Beim Wiederherstellen wurde mir angezeigt, dass der NVRAM wiederhergestellt wurde. Hmm? Dachte, der ist nicht auf der Festplatte gespeichert? Muss da vielleicht noch etwas recherchieren.

Wie dem auch sei, das Sichern und das Zurückspielen mit Rescuezilla funktioniert ohne Probleme, auch mit OCLP und auch auf eine andere und größere Festplatte.

BTW:
Und weil das Teil schon mal in Einzelteile zerlegt war, habe ich die große Wartung gemacht: Wärmeleitpaste gewechselt, gereinigt und CMOS-Batterie geprüft (habe ich erst vor kurzem gewechselt). Bietet sich in dieser Situation einfach an. Aber: Frische Wärmeleitpaste schmeichelt meiner empfindlichen Nase so gar nicht, wie immer. Ist ein paar Tage etwas geruchsintensiv. Oder geht nur mir dies so?
 
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Klasse, Danke für den Bericht. Und toll, dass Du gleich den Mac noch weiter gepflegt hast.
 
Auch wenn die Geräte etwas in die Jahre gekommen sind, will ich sie doch so lange als möglich weiterverwenden. Sie funktionieren gut und ohne Probleme. Und dazu und dass dies auch so bleibt, muss man sie gelegentlich auch etwas warten und pflegen.
 
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