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Jan Gruber

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Jan Gruber
Trotz einer Lockerung der App Store-Richtlinien durch Apple für Cloud-Gaming-Apps weltweit, zeigt Microsoft kein Interesse daran, eine native Xbox Cloud Gaming-App für iOS zu entwickeln. Die Änderungen hätten es Cloud-Gaming-Diensten wie Xbox Cloud Gaming ermöglicht, endlich eine eigene App für iPhone und iPad-Nutzer anzubieten, ohne jedes einzelne Spiel als separate App einreichen zu müssen. Diese Regelung wurde von Microsoft in der Vergangenheit als "schlechte Erfahrung für Kunden" kritisiert.

Skepsis bei Microsoft​


Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming, äußerte sich in einem Interview mit The Verge skeptisch zu den Änderungen von Apple. Er sieht für Microsoft "keinen Platz", um Xbox Cloud Gaming auf iOS zu monetarisieren, und schließt sich damit den Bedenken von Sarah Bond, Präsidentin von Xbox bei Microsoft, an. Spencer und Bond kritisieren, dass Apples Vorschlag nicht ausreichend sei, um einen echten Wettbewerb auf der größten Spieleplattform der Welt zu ermöglichen. Microsoft strebt weiterhin danach, alternative Vertriebswege zu schaffen, ähnlich der Vielfalt auf Windows, wo neben dem Microsoft Store auch andere Plattformen wie Steam oder der Epic Games Store existieren.

Die Diskussion um Cloud-Gaming-Apps​


Die Entscheidung von Apple, Cloud-Gaming-Apps zuzulassen, ohne dass Entwickler den neuen Geschäftsbedingungen zustimmen müssen, bedeutet, dass Microsoft theoretisch Xbox Cloud Gaming anbieten könnte, ohne die neue Core Technology Fee zu zahlen. Spencer deutet jedoch an, dass der eigentliche Knackpunkt darin liegt, dass Microsoft keine Abonnements und Spiele als In-App-Käufe über den Apple App Store verkaufen möchte, ohne einen Teil der Einnahmen mit Apple teilen zu müssen.

Die Rolle von PWAs​


Derzeit nutzt Microsoft Safari, um Xbox Cloud Gaming auf iOS-Geräten anzubieten, indem Nutzer dazu ermutigt werden, Spiele auf ihrem Home-Bildschirm als Progressive Web Apps (PWAs) zu speichern. Dieses Vorgehen könnte durch die Änderungen in der EU beeinflusst werden, die das Ende der Home Screen Web Apps betreffen.

Microsofts Zurückhaltung, eine native Xbox Cloud Gaming-App für iOS zu entwickeln, trotz der Lockerung der App Store-Richtlinien durch Apple, spiegelt die anhaltenden Spannungen zwischen den beiden Technologiegiganten wider. Die Debatte um die Monetarisierung und die Bereitstellung von Inhalten über Cloud-Gaming-Dienste auf iOS zeigt die Komplexität der Beziehungen und Geschäftsmodelle in der digitalen Welt. Während Microsoft Alternativen zu Apples geschlossenem Ökosystem sucht, bleibt die Frage offen, wie sich diese Situation weiterentwickeln wird und welche Auswirkungen dies auf die Nutzer haben wird.

Via 9to5Mac

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Antwuan

Gelbe Schleswiger Reinette
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Das ist bspw. auf dem iPad ja nur eine „Safari App“. Hier habe ich eine deutlich schlechtere Qualität, als wenn ich direkt über die Xbox App auf meine Xbox zugreife. Ist für mich also nicht interessant und ich nutze weiterhin mein iPad. Hier habe ich Zugriff auf meine gesamte Bibliothek. Bei der Gamepass „Safari Verknüpfung“ habe ich lediglich Zugriff auf alle im Gamepass erhältlichen Spiele.
Microsoft müsste doch gar keine abos in der App anbieten.