also ich bin irgendwie erschreckt was hier so ans licht kommt. nicht dass ich in einer naiven traumwelt leben würde und mich das hier alles total überrascht, aber erschreckend ist es dennoch.
mobbing scheint ein sehr großes problem zu sein an unseren schulen, egal ob gymnasium, real-, haupt-, gesamt- oder "sonstwas"schulen.
woran es auch immer liegen mag, schlechte verhältnisse zu hause, mangelndes selbstbewusstsein, körperliche oder rethorische unterlegenheit, oder irgendwelcher "machtkämpfe" unter jugendlichen/kindern, EINES muss meiner meinung mal klar gesagt werden:
es gibt KEINEN grund für körperliche gewalt jeglicher art, genauso gilt dies für seelische gewalt.
körperliche gewalt ist leichter zu erkennen, deshalb ist hier der punkt an dem gehandelt werden muss auch klar ersichtlich. bei seelischer gewalt ist dieser punkt oftmals, vorallem für lehrer, nicht so leicht auszumachen. zankereien gibt es immer und sind auch an sich nicht schlimm, werden diese "auseinandersetzungen" aber zu mobbing (ich bin zu faul die korrekte definition zu mobbing zu suchen), besteht ganz klar handlungsbedarf. lehrer sind oftmals unsicher und wollen nicht aus jeder mücke einen elefanten machen, halten sich deshalb oftmals zurück. ich denke aber dass sobald einem etwas in der richtung auffällt, besteht für jeden, dem es auffält, handlungsbedarf, sei es ein lehrer, mitschüler (freund oder feind),eltern oder außenstehende.
mich macht es immer wieder sauer ausreden zu hören wie: "ach, das waren nur blödeleien", oder "wenn geschlagen wurde, war es immer berechtigt".
auf meiner schule gab es immer mal wieder aktionstage gegen mobbing, oder "tag der höflichkeit". das mag sich jetzt vielleicht lächerlich anhören, ich hab damals auch nicht viel von diesen aktionen gehalten, aber sie haben ihren zweck erfüllt. nicht nur, dass die schüler im umgang mit menschen "geschult" wurden, auch für die lehrer waren diese aktionen wichtig. sie wurden auf mögliche probleme aufmerksam gemacht und hatten die augen weiter geöffnet.
so gab es auf meiner schule sehr wenige vorfälle in sachen mobbing oder gewalt. vorallem keine solchen fälle, auf die ein krankenhausbesuch oder ein schulwechsel folgte.
zudem (ich weiß nicht ob das an anderen schulen auch existiert) gab es schtreitschlichter, vertrauenslehrer und viele andere ansprechpartner für die unter- und mittelstufe (paten).
man könnte jetzt denken wir waren eine schule voller harmonie und es gab keine probleme, dem ist nicht so, aber wenn probleme auftraten, wurde darüber sachlich und vernünftig gesprochen.
ich hoffe dass meine schule nicht die einzige ist in der es so lief und dass mobbing, wie es hier geschiildert wird, nicht in jeder schule programm ist.
soviel sei von mir gesagt, ich geh schlafen.
gute nacht
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