Ganz ehrlich gesagt würde ich anstelle der Käuferin genau so handeln und notfalls das Recht einklagen. Schließlich kann sie nicht wissen, ob Anaki die Ware tatsächlich verschickt hat oder sie nur über´s Ohr hauen will.
Das stimmt, sie kann es nicht wissen.
ABER: bei ebay gibt es die Möglichkeit, versicherten oder unversicherten
Versand anzubieten/zu wählen. Jedem, der als Käufer unversicherten Versand wählt,
muß von vorneherein klar sein, dass er ein Risiko eingeht: wenn die Ware verschwindet,
isse halt weg!
Wozu gibt es denn sonst den versicherten Versand?!
Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass die Käuferin sich dessen sehr bewußt ist
(da sie ja auch explizit darauf hinweist, dass Du gar keinen Beleg haben kannst.)
Die Versandpreise kennt sie auch genau (sonst würde sie an Deinen 7 EUR nicht
rummäkeln - aber selbst die hat sie mit Ihrem Kauf akzeptiert!), also weiß
sie auch, was versicherter und unversicherter Versand bedeutet.
Ich würde sie einfach machen lassen. Sie ist im Unrecht, da sie Deine Bedingungen
mit ihrem Kauf akzeptiert hat. Von mir würde sie nicht einen einzigen Cent bekommen.
(Ich hatte das übrigens auch grade, der RAM-Riegel ging nach Italien und funtionierte
angeblich nicht. Ich sollte einen Vorschlag machen, wie das Problem zu lösen sei.
Nach meinem Hinweis auf meine Bedingungen - privat, keine Garantie, kein Umtausch
etc.) funtionierte er dann plötzlich doch. Oh Wunder.)
Mein Tipp fürs nächste Mal: entweder nur noch versichert versenden, oder in der
Auktion deutlich darauf hinweisen, dass Du für unversichert keine Garantien übernehmen
kannst - auch nicht, wenn's unterwegs weggkommt. (Und das nur für die, die auf
den Unterschied nicht von alleine kommen!