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Apple-CEO Tim Cook verkauft Aktien im Wert von 24 Millionen Dollar

Apfeltalk Redaktion

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Geschrieben von: Jan Gruber
Highlights Tim Cook Aktien

Apple-CEO Tim Cook hat kürzlich Apple-Aktien im Wert von über 24 Millionen Dollar verkauft. Laut einer Meldung an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC verkaufte Cook insgesamt 108.136 Aktien, die ihm am 1. April 2025 im Rahmen seiner Aktienoptionen zugeteilt wurden. Dieser Verkauf sorgt für Aufmerksamkeit, da Cook weiterhin eine zentrale Figur für den Erfolg des Technologieunternehmens bleibt.

Hintergrund der Aktienverkäufe​


Die verkauften Aktien stammen aus sogenannten „Restricted Stock Units“ (RSUs), die Cook als Teil seiner Vergütung im Jahr 2020 gewährt wurden. RSUs sind ein gängiges Mittel, um Führungskräfte langfristig an ein Unternehmen zu binden. Bei dieser Zuteilung wurden die Aktien in drei gleich großen Teilen freigegeben: ein Drittel im Jahr 2023, das nächste im Jahr 2024 und der letzte Teil im Jahr 2025. Die nun unverfallbaren Aktien wurden direkt in ein von Cook verwaltetes Treuhandkonto übertragen, bevor er sich für den Verkauf entschied.

Solche Bonusvergütungen sind darauf ausgelegt, Führungskräfte wie Cook dazu zu motivieren, weiterhin eine Führungsrolle bei Apple zu übernehmen. Seit seiner Ernennung zum CEO im August 2011 spielt Cook eine entscheidende Rolle in Apples Unternehmensstrategie. Mit den auslaufenden RSUs bleibt die Frage offen, ob Apple ihm bald weitere Bonusvergütungen in Form von Aktienoptionen anbietet, um seine langfristige Bindung an das Unternehmen sicherzustellen.

Weitere Aktienverkäufe bei Apple-Führungskräften​


Nicht nur Tim Cook, sondern auch andere Mitglieder der Apple-Führungsriege nutzten die Gelegenheit, ihre Aktienoptionen zu verwerten. Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple, verkaufte Aktien im Wert von etwa 7,95 Millionen Dollar. Katherine Adams, General Counsel bei Apple, veräußerte Aktien mit einem Gesamtwert von knapp 8,66 Millionen Dollar. Diese Transaktionen unterstreichen, dass auch andere Führungskräfte regelmäßig von ähnlichen Vergütungsprogrammen profitieren.

Die Verkäufe sind jedoch nicht automatisch ein Zeichen für einen Rückzug, sondern vielmehr Teil der üblichen Vergütungspolitik in großen Technologieunternehmen. Führungskräfte verwerten ihre Aktienoptionen oft aus steuerlichen Gründen oder zur Diversifikation ihres Portfolios.

Via MacRumors

Im Magazin lesen....
 

Andreas Vogel

Melrose
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Clever gemacht Tim Cook! Trumps Zölle werden Apple massiv schaden, da ratzfatz die EU und ggf. China mittels Gegenzöllen Apples Premiumpreise nochmals verteuern.
Auch ich hätte meine Apple Aktien verkauft, um dem Verfalls des Kurses (allein heute rd 10%) zu entgehen…
 

voyager

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Auch ich hätte meine Apple Aktien verkauft
Na hoffentlich hast du alle deine Tech Aktien verkauft heute (bzw gestern), weil da ist eigentlich so gut wie alles auf Talfahrt derzeit.


Wobei, ich hab grad Kurs geschaut, meiner Schokolade gehts gut, die hat heute gewonnen 😀 (und meinem Gold auch)

IMG_4338.jpeg
 

u0679

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8% runter bei Apple, Wahnsinn
 
Zuletzt bearbeitet:

Balkenende

Roter Winterkalvill
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Clever gemacht Tim Cook! Trumps Zölle werden Apple massiv schaden, da ratzfatz die EU und ggf. China mittels Gegenzöllen Apples Premiumpreise nochmals verteuern.
Auch ich hätte meine Apple Aktien verkauft, um dem Verfalls des Kurses (allein heute rd 10%) zu entgehen…
Der Verkauf hat mir der zufälligen Situation nichts zu tun.

Tim Cook hat Bezugsrechte als Teil seiner Vergütung, und die wandelt er seit Jahren nach Ablauf der Haltefrist („restricted stocks“) um, sozusagen als dann handelbare Aktien. Und die werden seit jeher dann direkt verkauft.

Das ganze ist also schon längerfristig eingetütet, wenn man so will. Vor 5 Jahren, 1.4.20 gab’s die Stocks, nach Ablauf der 5-Jahresfrist direkt versilbert, wie er es in Jahren davor auch getan hat.

Die auf den ersten Blick interessante Schlagzeile ist hier wirklich Zufall.
 

BenSisko

Klarapfel
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Diese Art der Vergütung dient nicht dazu, dass die Führungskraft länger im Unternehmen bleibt, sondern dazu sie zu motivieren langfristig sinnvolle Entscheidungen zu treffen (und nicht nur auf ganz kurzfristigen Erfolg zu schielen).

Dachte erst es sei ein Übersetzungsfehler, aber steht auch so unsinnig im Original.
 

FuAn

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Der Verkauf hat mir der zufälligen Situation nichts zu tun.

Tim Cook hat Bezugsrechte als Teil seiner Vergütung, und die wandelt er seit Jahren nach Ablauf der Haltefrist („restricted stocks“) um, sozusagen als dann handelbare Aktien. Und die werden seit jeher dann direkt verkauft.
Fast richtig, denn verkauft wurden entsprechend SEC Form 4 und 10-C nur jene Aktien die die anfallenden Steuern fuer die nach Ablauf der vesting period zugeteilten Aktien begleichen. Denn anders als linke Propaganda gerne behauptet, werden auf Aktienvergütungen bei Ablauf der Sperrfrist Einkommenssteuern fällig, die muessen vom AG eibehalten werden, dazu werden ein Teil der Aktien verkauft und nur der Nettobetrag in Aktien zugeteilt. Auf den Zeitpunkt hat man keinen Einfluss mehr, der ist abhängig vom Datum der Zuteilung und länge der Sperrfrist und wurde damit schon lange vorherbestimmt.
Anders als in letzter zeit immer wieder behauptet wird, koennen in den USA Aktienvergütungen nicht unbegrenzt unversteuert bleiben und dann mit Krediten belastet werden umd damit Einkommensteuern vermieden werden.
 
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