Bis zum iPhone 7 setzte Apple für die Mobilfunk-Chips in seinen Smartphones stark auf Qualcomm. Das könnte sich nun, nach einem Rechtsstreit der beiden Unternehmen, rasant ändern. Bereits für das iPhone 7, iPhone 8 und iPhone X setzt Apple auf eine Mischung aus Chips von Qualcomm und Intel, das Wall Street Journal berichtet nun, dass Apple Qualcomm ab nächstem Jahr gänzlich aus dem iPhone verbannen und auf Chips von Intel sowie Mediatek setzen wird.
Grund soll neben dem Rechtsstreit an sich aber auch die Tatsache sein, dass Qualcomm seit der Klage von Apple die für das Testen der Chips in iPhone- und iPad-Prototypen notwendige Software zurückhält. Apples Entscheidung, keine Chips von Qualcomm in den nächsten iPhones und iPads zu verwenden, könne aber noch widerrufen werden, heißt es in dem Bericht. Es sei denkbar, dass Apple den Chip-Zulieferer für das Mobilfunkmodem sogar noch bis Juni wechselt, drei Monate vor Veröffentlichung der nächsten iPhones.
Begonnen hat der Rechtsstreit damit, dass die US-amerikanische Handelsbehörde FTC in diesem Jahr eine Beschwerde gegen Qualcomm eingereicht hat. Qualcomm wurde darin beschuldigt, Apple für die Nutzung der Baseband-Chips überhöhte Lizenzgebühren zu verrechnen. Apple hat anschließend eine Klage über einen Streitwert von einer Milliarde US-Dollar gegen Qualcomm eingebracht, woraufhin Qualcomm iPhone-Importverbote für die USA und Deutschland sowie einen Verkaufs- und Produktionsstopp der iPhones in China erwirken wollte.
Via 9to5Mac
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