US-Präsident Donald Trump hat Apple öffentlich aufgefordert, seine Diversity-, Equity- und Inclusion (DEI)-Richtlinien nicht nur anzupassen, sondern vollständig abzuschaffen. In einem Beitrag auf Truth Social bezeichnete er DEI als „Täuschung“ und erklärte, die Initiative sei „schlecht für das Land“.
Apple, das als wertvollstes Unternehmen der Welt gilt, hält dagegen an seiner DEI-Strategie fest. Während der jährlichen Aktionärsversammlung sprach sich CEO Tim Cook klar für eine Unternehmenskultur aus, die Vielfalt und Inklusionfördert.
Tim Cooks Reaktion: Keine Quoten, aber ein klares Bekenntnis zur Vielfalt
Auf der Aktionärsversammlung bekräftigte Cook, dass Apple keine Quoten bei Neueinstellungen verwendet. Er betonte jedoch, dass die Vielfalt von Perspektiven und Hintergründen eine zentrale Stärke des Unternehmens sei.
„Unser Ziel ist es, eine Kultur zu schaffen, in der alle ihr Bestes geben können.“
Apple empfahl seinen Aktionär:innen, gegen einen Vorschlag zu stimmen, der das Ende aller DEI-Initiativen gefordert hätte. Der Vorschlag wurde abgelehnt. Dennoch bleibt unklar, wie sich künftige gesetzliche Änderungen unter einer Trump-Regierung auf Apples Personalstrategie auswirken könnten.
Mögliche politische Einflussnahme auf Unternehmensrichtlinien
Sollte Trump in einer zweiten Amtszeit neue Vorschriften oder Exekutivverordnungen gegen DEI-Initiativen erlassen, könnte Apple gezwungen sein, seine Politik anzupassen. Das Unternehmen hat jedoch signalisiert, dass es seine Kernwerte nicht aufgeben wird.
Die Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und einem der weltweit größten Technologieunternehmen zeigt, dass Unternehmensstrategien zunehmend zum politischen Streitpunkt werden. Ob Apple seine Diversitätsprogramme langfristig beibehalten kann, hängt nicht nur von internen Entscheidungen, sondern auch von der politischen Entwicklung in den USA ab.
Via: 9To5Mac
Titelbild: Michael Reimann