News

Stärkere Gesetzgebung gegen Stalking: AirTags im Fokus der Bundesländer

Einige deutsche Bundesländer nehmen sich die AirTags zur Brust, bzw generell Stalking das durch technische Geräte unterstützt wird.

Stalking ist durch technologische Innovationen einfacher geworden. Gadgets wie Apples AirTag bieten zwar nützliche Funktionen, können jedoch auch von Kriminellen missbraucht werden, um ihre Opfer unauffällig zu verfolgen. Das im Jahr 2021 verabschiedete Gesetz gegen Cyberstalking erweist sich für Bayern und Hamburg als unzureichend, weshalb eine Überarbeitung geplant ist. Bisher konzentriert sich das Gesetz auf die Nutzung von Spionage-Apps auf Smartphones und Tablets, während Tracker wie die AirTags bisher außer Acht gelassen wurden.

Bundesländer: Gesetzesinitiative nimmt Form an

Die neue Gesetzesinitiative nimmt insbesondere Bluetooth-Tracker wie die AirTags ins Visier. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich betont die emotionalen und physischen Folgen, die das Stalking für die Betroffenen haben kann. Die technologische Entwicklung erfordert eine Anpassung der Rechtsvorschriften, um den Schutz der Bürger:innen zu gewährleisten und Rechtssicherheit zu schaffen.

Am 10. November soll auf der Herbstkonferenz der Justizminister der Länder über den Antrag diskutiert werden, mit einer klaren Botschaft an Bundesjustizminister Marco Buschmann, das Strafrecht zu überarbeiten und auf den neuesten Stand zu bringen.

Schließen der Strafbarkeitslücke

Die Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina unterstreicht die Notwendigkeit, die Strafbarkeitslücke im Hinblick auf das digitale Ausspähen durch Tracker zu schließen. Die aktuellen Gesetze haben Schwachstellen, die es ermöglichen, Personen ohne ihre Zustimmung und ihr Wissen zu orten und zu überwachen.

Das Streben nach einer strengeren Gesetzgebung ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit und Privatsphäre der Bürger:innen in der digitalen Welt zu gewährleisten. Während Technologie viele Vorteile bietet, ist es unerlässlich, dass Gesetze Schritt halten, um Missbrauch zu verhindern und eine sichere Umgebung für alle zu schaffen.

Via Spiegel

Jan Gruber

Chefredakteur Magazin und Podcasts

Neueste Artikel

Bloomberg: Apple bringt noch 2025 neues M5 iPad Pro und MacBook Pro auf den Markt

Apple wird laut Bloomberg noch in diesem Jahr neue Modelle des iPad Pro und MacBook Pro veröffentlichen, ausgestattet mit dem…

31. März 2025

Google stellt KI-Modell Gemini 2.5 Pro überraschend kostenlos zur Verfügung

Google macht sein derzeit stärkstes KI-Modell Gemini 2.5 Pro überraschend kostenlos für alle Nutzer:innen zugänglich. (mehr …)

31. März 2025

Pi-hole erhält umfangreiches Update auf Version 6.1 mit zahlreichen Verbesserungen

Die Open-Source-Software Pi-hole bekommt mit Version 6.1 ein umfangreiches Update. (mehr …)

31. März 2025

Neues MacBook Pro mit OLED-Display, schlankerem Design und M6-Chip für 2026 geplant

Apple plant für 2026 ein umfassendes Redesign des MacBook Pro. Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman stehen drei zentrale Neuerungen im Fokus.…

31. März 2025

WhatsApp jetzt als Standard-App für Anrufe und Messaging auf dem iPhone festlegen

Mit dem jüngsten Update bietet WhatsApp die Möglichkeit, als Standard-App für Telefonie und Messaging auf dem iPhone festgelegt zu werden.…

30. März 2025

Apple aktualisiert Final Cut Pro für Mac und iPad mit neuen Funktionen

Apple stellt aktualisierte Versionen von Final Cut Pro für Mac und iPad bereit. (mehr …)

30. März 2025

Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Mehr lesen