Bereits 2014 wurde bekannt, dass Apple in Irland ein neues Datenzentrum errichten möchte. Dieses soll europäische Nutzer mit Online-Diensten wie iCloud, App Store, iMessage und Co. versorgen und ausreichend Kapazitäten für die nächsten 10 bis 15 Jahre bieten. Nun gibt es endgültig ein grünes Licht für den Bau der 850 Millionen Euro teuren Anlage.
Eigentlich wurden die Pläne von Apple bereits im vergangenen September von der Bezirksverwaltungsbehörde genehmigt, jedoch gab es dagegen mehrere Berufungen. Apple hat daraufhin nachgebessert, der neue Plan wurde nun genehmigt. Das Datenzentrum, das vollkommen durch erneuerbare Energien betrieben werden soll, entsteht in einem Waldgebiet in der Nähe der Ortschaft Athenry an der Westküste Irlands.
Das Gebiet wurde früher von einem staatlichen Forstbetrieb zur Zucht von nicht heimischen Bäumen verwendet. Apple möchte den Wald nun mit heimischen Bäumen aufforsten, Wanderwege für die Gemeinde errichten und die Schulen im benachbarten Ort unterstützen. Außerdem hat sich Apple verpflichtet, entgegen dem ursprünglichen Plan die Anzahl der Parkplätze zu reduzieren, sämtliche beschädigten oder entfernten Bäume sofort zu ersetzen und alle Outdoor-Verkabelungen unterirdisch zu verlegen.
Ursprünglich war geplant, das Datenzentrum in Irland Anfang 2017 in Betrieb nehmen zu können. Durch die Verzögerung bei der Bewilligung der Pläne wird sich dieses Datum voraussichtlich nach hinten verschieben. Neben Irland plant Apple auch auf dem europäischen Festland eine Serverfarm – in Dänemark.
Via Business Insider
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