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Microsoft erweitert Bing mit LLM-gestützten generativen Suchantworten

Microsoft hat vor kurzem die Einführung einer neuen Suchfunktion auf Bing bekanntgegeben, die auf großen Sprachmodellen (LLMs) basiert. Diese Funktion, die als generative Suche bezeichnet wird, wird derzeit bei einem kleinen Prozentsatz der Nutzeranfragen eingesetzt und soll eine maßgeschneiderte Suchantworten auf die Anfragen der Nutzer liefern.

Die generative Suche kombiniert die Leistungsfähigkeit von generativer KI mit der traditionellen Suchergebnisseite von Bing. Dies ermöglicht es, dynamische und kontextbezogene Antworten zu generieren, die direkt auf die Anfragen der Nutzer zugeschnitten sind. Zum Beispiel kann bei der Anfrage „Was ist ein Spaghetti-Western?“ Bing eine umfassende KI-generierte Antwort liefern, die in das Film-Subgenre eintaucht, seine Geschichte und Ursprünge erläutert sowie bedeutende Beispiele nennt.

Auswirkungen auf das Web-Ökosystem

Obwohl diese Innovation darauf abzielt, die Nutzer länger auf Bing zu halten, behauptet Microsoft, dass die generative Suche den Traffic zu externen Webseiten nicht negativ beeinflusst. Frühe Daten weisen darauf hin, dass die Anzahl der Klicks auf externe Websites stabil bleibt und das gesunde Web-Ökosystem unterstützt wird. Microsoft setzt seine Untersuchungen fort, um zu verstehen, wie diese neue Sucherfahrung langfristig den Traffic für Verlage

beeinflusst.

LLM Suchantworten: Kritische Betrachtungen und Zukunftsaussichten

Trotz der positiven Aspekte der generativen Suche gibt es auch Bedenken, insbesondere hinsichtlich der potenziellen Verringerung von Klicks auf Quellen, da Nutzer möglicherweise die benötigten Informationen direkt auf Bing erhalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Technologie weiterentwickelt und welche langfristigen Auswirkungen sie auf das Verhalten der Nutzer und die Online-Publishing-Landschaft haben wird.

Via Anbieter

Jan Gruber

Chefredakteur Magazin und Podcasts

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