Apple hat ein neues Firmware-Update für die AirPods Max mit USB-C veröffentlicht. Es aktiviert erstmals verlustfreies Audio sowie eine besonders latenzarme Audiowiedergabe. Die Veröffentlichung erfolgte mit leichter Verzögerung, nachdem die ursprünglich geplante Version 7E99 technische Probleme verursachte. Nun steht Version 7E101 zur Verfügung. Das Update richtet sich ausschließlich an Nutzer:innen der USB-C-Version der AirPods Max.
Die Firmware 7E101 ergänzt die AirPods Max um zwei zentrale Funktionen. Erstens wird Lossless Audio mit 24 Bit bei 48 kHz freigeschaltet. Dies erlaubt eine verlustfreie Wiedergabe von Audiodaten über eine kabelgebundene Verbindung. Zweitens ermöglicht das Update eine Wiedergabe mit extrem niedriger Latenz. Das ist besonders für Musiker:innen, Produzent:innen und Gamer:innen relevant, die auf synchrone Audiowiedergabe angewiesen sind.
Für die Nutzung ist Apples neues USB-C-auf-3,5-mm-Klinkenkabel erforderlich. Dieses erlaubt erstmals eine vollständig digitale, latenzarme Signalübertragung mit den AirPods Max. Die Lightning-Version des Kopfhörers erhält dieses Update nicht. Die erweiterten Funktionen bleiben ausschließlich dem USB-C-Modell vorbehalten.
Das Update wird automatisch im Hintergrund installiert, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu zählt die Verbindung zu einem iPhone oder Mac mit iOS 18.4 oder macOS 15.4. Die AirPods Max müssen zudem geladen und in der Nähe eines verbundenen Geräts platziert sein.
Apple bietet weiterhin keine Möglichkeit, den Firmware-Update-Prozess manuell anzustoßen. Damit unterscheidet sich das Unternehmen von anderen Herstellern, die entsprechende Funktionen direkt in ihre Software einbinden. Nutzer:innen können lediglich im Einstellungsmenü die installierte Firmware-Version überprüfen.
Mit der Freischaltung von Lossless Audio und niedriger Latenz erhält das USB-C-Modell der AirPods Max ein wichtiges technisches Upgrade. Damit schließt Apple eine Funktionslücke gegenüber den AirPods Pro 2. Gleichzeitig wird der Unterschied zur älteren Lightning-Version deutlich ausgebaut.
Die Entscheidung, wichtige Funktionen nur für neue Hardware verfügbar zu machen, entspricht Apples bisheriger Produktstrategie. Für professionelle Anwendungen im Audiobereich bieten sich durch das Update nun präzisere Möglichkeiten der Nutzung innerhalb des Apple-Ökosystems.
Via: The Verge
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