Apple hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2025 (Oktober bis Dezember 2024) veröffentlicht. Trotz eines neuen Umsatzrekords zeigt sich eine gemischte Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen. Während der iPhone-Absatz leicht zurückging, verzeichnete Apple starke Zuwächse im Servicegeschäft sowie bei Mac- und iPad-Verkäufen.
Der iPhone-Umsatz sank leicht auf 69,1 Milliarden Dollar (Vorjahr: 69,7 Milliarden Dollar). Besonders auffällig: Die Einführung von Apple Intelligence mit iOS 18 hat nicht zu einer verstärkten Upgrade-Welle geführt. CEO Tim Cook erklärte, dass die iPhone-16-Modelle jedoch in Märkten mit Apple Intelligence besser verkauft werden.
Cook erwartet ein weiteres Wachstum der neuen KI-Funktionen, sobald sie ab April in zusätzlichen Sprachen verfügbar sind. Auch die Integration neuer Siri-Funktionen soll in den kommenden Monaten erfolgen – möglicherweise im Zuge von iOS 18.4.
Mit einem Umsatz von 124,3 Milliarden Dollar konnte Apple das bisher beste Quartal seiner Geschichte verbuchen – ein Plus von 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Service-Sparte, die Apple Music, iCloud und den App Store umfasst, erzielte 26,3 Milliarden Dollar Umsatz – ein Zuwachs von 14 %.
Besonders stark war das Wachstum in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik, wo Apple neue Rekordmarken setzte. Der Konzern verzeichnete zudem über eine Milliarde aktive Abonnements über seine Plattformen hinweg.
Die Mac-Sparte konnte mit den neuen M4-Modellen deutlich zulegen. Der Umsatz stieg auf 9 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 15 %. Sowohl bestehende Nutzer:innen als auch Neukund:innen trugen zur positiven Entwicklung bei.
Auch das iPad-Geschäft wuchs um 15 %, wobei besonders das iPad Air und das Einstiegsmodell gefragt waren. Interessanterweise gingen über die Hälfte der verkauften iPads an Erstkäufer:innen, was auf eine hohe Nachfrage nach preisgünstigen Tablets hindeutet.
Apple rechnet im laufenden Quartal mit einem moderaten Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Die Bruttomarge soll zwischen 46,5 % und 47,5 % liegen.
Tim Cook betonte zudem, dass Innovationen in der Smartphone-Sparte noch lange nicht ausgereizt seien. Apple werde weiterhin an neuen Formfaktoren und Technologien für kommende iPhone-Generationen arbeiten.
Ein Punkt bleibt unklar: Die möglichen Auswirkungen neuer US-Zölle auf chinesische Importe. Apple beobachte die Entwicklung, habe aber derzeit keine weiteren Aussagen dazu, so Cook.
Via: Macrumors
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