Die US-Regierung unter Präsident Trump hat neue Importzölle angekündigt, die erhebliche Auswirkungen auf Apples globale Lieferkette haben. Zahlreiche Länder, in denen Apple Komponenten für iPhones, iPads und Macs fertigen lässt, sind betroffen.
Apple hat in den vergangenen Jahren die Abhängigkeit von China verringert. Fertigungskapazitäten wurden nach Indien, Vietnam und Thailand verlagert. Dennoch treffen die neuen Zölle fast alle diese Länder. Die Maßnahmen umfassen:
Vietnam: 46 %
Thailand: 36 %
China: 34 %
Taiwan: 32 %
Indien: 26 %
Japan und Malaysia: je 24 %
EU: 20 %
Alle US-Handelspartner unterliegen zusätzlich einem Basistarif von mindestens 10 %. Taiwan ist besonders relevant, da dort zentrale Apple-Chips produziert werden.
Laut Schätzungen von Morgan Stanley entstehen Apple durch die Zölle zusätzliche Importkosten von rund 8,5 Milliarden US-Dollar jährlich – allein bei Produkten aus China. Unklar ist, ob Apple diese Kosten direkt an Verbraucher:innen weitergeben wird.
Während der vorherigen Amtszeit konnte Apple durch gezielte Ausnahmeregelungen bestimmte Zölle vermeiden. Trump hat nun jedoch angekündigt, keine neuen Ausnahmen zu gewähren.
Apple-CEO Tim Cook betonte wiederholt, dass die USA nicht über die nötige industrielle Infrastruktur und Fachkräfte verfügen, um anspruchsvolle Fertigungsschritte selbst durchzuführen. Die aktuelle Zollsituation stellt somit Apples Diversifizierungsbemühungen vor neue Herausforderungen.
Produktion in Ländern wie Indien und Vietnam sollte eigentlich helfen, geopolitische Risiken zu mindern. Mit den neuen Zöllen könnten diese Maßnahmen nun ins Leere laufen.
Nach der Ankündigung der Zölle fiel die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent. Analyst:innen erwarten kurzfristig hohe Belastungen, insbesondere wenn Preissteigerungen für Endgeräte nicht durchsetzbar sind.
Die Zölle sollen laut Trump am 9. April in Kraft treten. Die wirtschaftlichen und strategischen Folgen für Apple bleiben erheblich.
Via: Macrumors
Titelbild: KI (Dall-e)
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