Apple steht vor einem wachsenden geopolitischen Problem. Nach den US-Strafzöllen auf Importe reagiert China mit eigenen Maßnahmen. Diese betreffen gezielt US-Technologiekonzerne wie Apple. Die Folge: ein dramatischer Kursrückgang an den Börsen und neue Unsicherheiten für das globale Geschäft des Unternehmens. Du erfährst hier, welche Maßnahmen China konkret ergriffen hat, wie Apple reagiert und welche Auswirkungen für Endkund:innen und Investor:innen denkbar sind.
Die chinesische Regierung hat neue Zölle auf eine Reihe US-Waren erhoben, darunter auch Elektronikbauteile und Endprodukte. Besonders betroffen sind Halbleiter, optoelektronische Komponenten und Geräte, die typischerweise in Apple-Produkten Verwendung finden. Diese Zölle gelten als direkte Reaktion auf die US-Maßnahmen, die seit Anfang April in Kraft sind.
Konkret betroffen sind Komponenten, die für iPhones, iPads und MacBooks zentral sind. Analyst:innen gehen davon aus, dass die Preisstruktur für Apple in Asien erheblich unter Druck gerät. Die Lieferkette wird dadurch weiter belastet. Apple hatte in den letzten Jahren bereits versucht, Abhängigkeiten von China zu verringern, unter anderem durch Produktionsverlagerungen nach Indien und Vietnam. Diese Bemühungen stoßen nun an neue Grenzen.
Die unmittelbare Reaktion auf die Nachricht war ein massiver Abverkauf der Apple-Aktie. Innerhalb weniger Stunden verlor das Papier rund 7 Prozent an Wert. Seit Jahresbeginn liegt das Minus nun bei über 20 Prozent. Der Börsenwert des Unternehmens hat sich damit binnen weniger Wochen um mehrere hundert Milliarden Dollar reduziert.
Anleger:innen fürchten nicht nur gestiegene Produktionskosten, sondern auch mögliche Marktzugangsbarrieren in China. Sollte Apple dort Marktanteile verlieren, hätte das unmittelbare Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn. China war im letzten Geschäftsjahr für rund 19 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.
Apple steht vor strategischen Entscheidungen. Eine Möglichkeit wäre, Produktionsschritte weiter aus China auszulagern, trotz hoher Kosten. Alternativ könnte Apple gezielt Preissteigerungen in ausgewählten Märkten vornehmen, um die Belastung abzufedern. Auch Verhandlungen mit den Behörden beider Länder sind denkbar, um Sonderregelungen zu erwirken.
Für Dich als Verbraucher:in könnte das mittelfristig höhere Preise bei Apple-Produkten bedeuten. Zudem ist unklar, ob neue Produkte verzögert auf den Markt kommen. Apple muss zudem seine Position als globaler Technologieführer unter zunehmend schwierigen politischen Rahmenbedingungen behaupten.
Via: Appleinsider
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