Seit einigen Wochen setzt Apple die Nutzung des Anmeldedienstes „Sign in with Apple“ strikt durch. Wer das Google- oder Facebook-Login nutzt muss, auch diesen Dienst anbieten – ja, er muss sogar an erster Stelle stehen. Entwickler haben damit durchaus ihre Probleme.
Ausnahmsweise kann ich heute ein Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven angehen – einerseits als Anwender mit etwas journalistischem Hintergrund, auf der anderen Seite aber auch als App-Entwickler. Seit einigen Wochen ist „Sign in with Apple“ Pflicht, der Dienst verspricht den Kunden einen einfachen Login und maximalen Datenschutz – Dinge, die Entwickler aber auch vor Herausforderungen stellen. Anylist hat sich dazu entschieden, den Dienst nicht anzubieten. Die Gründe sind für mich nachvollziehbar.
Ein Problem sitzt grundlegend tief, ich habe es selbst im Support-Fall schon betreuen müssen: Kunden kennen ihre Mailadresse nicht. iCloud-IDs kommen häufig mit einer iCloud-Mailadresse, in der Regel nutzen nur wenige Kunden diese Adresse tatsächlich. Die Kommunikation mit dem Kunden läuft damit über eine Adresse, die er nicht überprüft. Noch schlimmer wird es durch die anonymisierten Mailadressen – denn wenn Kunden nach Support fragen, müssen Entwickler zuerst nach der anonymisierten Adresse fragen.
In vielen Standardaktionen wird das zum Problem. Wenn ein Passwort wiederhergestellt werden soll – welcher Service übernimmt das eigentlich? Im Zweifel müssen Entwickler Kunden zu irgendwelchen Drittanbietern senden, was niemandem in diesem Prozess große Freude bereitet.
Am Ende ist „Sign In with Apple“ für Entwickler noch ein wenig schlimmer als die Angebote von Facebook und Google – für Kunden sind sie sicher deutlich besser. Was für eine Lösung bleibt? Die von Anylist. Keinen dieser Dienste anbieten – für Entwickler – oder im Zweifel keinen der Dienste nutzen – für Kunden. So behalten alle auch mehr Kontrolle über ihre Daten.
05:32
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