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Suche eine Mac mini-Massenspeicherlösung

Sonis

Erdapfel
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14.12.11
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Hallo zusammen,

ich habe mir dieses Jahr ein MacBook Pro zugelegt und bin bis jetzt mit der Entscheidung sehr zufrieden. Habe vorher ausschließlich mit Windows gearbeitet, jedoch nicht annähernd effektiv und zufrieden wie mit Lion.

Nun also zu meinem Anliegen:

Benutze momentan noch zusätzlich einen Windows-Datenserver, den ich selbst zusammengebaut habe. Es handelt sich im Endeffekt um einen stromsparenden Computer mit Win7 und einer LSI SAS Karte, welche 16x2TB verwalten kann. Benutze diesen für große Datenbackups, Medien und zum stremmen. Dieser funktioniert zwar einwandfrei, jedoch wäre mir eine einheitliche Mac-Umgebung langfristig lieber.

Nun dachte ich also an einen "Mac mini mit Lion Server", welcher eine ausreichende Leistung aufweisen würde. Das Problem ist jedoch die Speicherkapazität. Ich hätte gerne die Möglichkeit mind. 8-12 x 2TB bzw. 3TB HDD's anzuschließen.

Hierfür würden sich z.B zwei Promise Pegasus RAID-Systeme mit Thunderbolt in Reihe geschaltet anbieten, was jedoch vollkommen meinen Geldbeutel sprengen würde. Weitere Lösungen von Promise (VTrak), Sonnet Fusion bis hin zu ActiveRAID, dem xSan Nachfolger, sind leider preislich in vollkommen anderen Dimensionen.
Lediglich eine Drobo Pro Lösung wäre preislich im Rahmen, jedoch habe ich keine Ahnung wie sinnvoll sich diese in eine Mac-Umgebung integrieren lässt.

1.) Welche bezahlbaren Möglichkeiten gäbe es denn für Mac, um diese Speicherkapazitäten zu realisieren? Da die Daten zu 100% über das Gigabit-Netzwerk fließen würden, wäre Thunderbolt eig. unnötig, da der Mac Mini ebenfalls die Daten über den Gigabit-Port ausgeben würde, d.h. 100MB/s read/write Performance wären ausreichend. Bei einer bezahlbaren Lösung für 8-12 HDD's würde ich jedoch natürlich keinesfalls auf eine Thunderbolt-Lösung verzichten wollen.

2.) Werden RAID-Systeme mit Thunderbolt in Zukunft bezahlbarer bzw. wird sich das Angebot merklich steigern? Wäre ein Umstieg noch zu voreilig bzw. wäre es zu empfehlen weiterhin den Windows-Server bis zum richtigen Zeitpunkt zu verwenden?

Edit: Habe gerade noch etwas interessantes gefunden:

Hitachi kündigt G-Technology-Festplatten mit Thunderbolt-Technik an.

Könnte sich evtl. in Zukunft ebenfalls anbieten.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Luis
 
Zuletzt bearbeitet:

fchk

Pomme au Mors
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Ich hatte die gleichen Überlegungen, und ich bin schließlich bei einer Linux-Kiste mit Samba und netatalk 2.2 auf einem Sockel 479 Mainboard mit C2D T7200 mobile (praktisch ein MacMini 2,1) plus LSI SAS-Karte und 4 2TB Platten (mit Luft für 4 weitere) gelandet. netatalk 2.2 macht afp 3.3, was z.B. Time Machine einschließt. Meine Kiste meldet sich sogar als xserve, mit dem passenden Icon. Was will man mehr?

fchk
 

Microsaft

Blutapfel
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Auch nicht unbedingt die günstigste Lösung: Bei mir werkelt eine Synology DS1511+. Erweiterbar über (2) eSATA-Anschlüsse mit "Zusatzgehäusen" mit jeweils 5 Bays. Insgesamt sind also maximal 15 HDDs möglich.
Eine Selbstbau-Lösung ist natürlich deutlich günstiger. Daran habe ich aber keine Lust. Anschließen, einrichten, fertig. Ich will einfach, dass es läuft - so wie ich es bei OS X gewohnt bin.
Das System (Oberfläche, Erweiterungen etc.) ist durchdacht, die 100MB/sec schafft das Gerät...