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Liebe Apple Fans,
ich darf mich als Neuling vorstellen. Ich komme eigentlich aus der Windows Welt. Dieser Welt kehre ich nach über 10 Jahren nun den Rücken. Windows Vista war der Grundstein und Windows 7 der Weg des Ausstieges. Letzteres bediene ich seit einigen Tagen.
Durch meine Freundin wurde ich an Apple erstmals herangeführt. Die ganzen Vorurteile "nur eine Maustaste", "es gibt kaum Programme für MacOS" usw. legten sich bei mehrmaliger OS X Bedienung. Ich machte mich schnell mit dem großen Unbekannten vertraut.
Im Sommer 2008 sollte es dann soweit sein. Für mich sollte es auch ein Macbook werden. Ein Macbook Pro 13.3" mit einem Intel i5 Prozessor und 350 GB Festplatte dazu 4GB. Das war meine Wunschkonfiguration. Ich stellte mich auf langes Warten ein. Es verstrichen Tage um Tage, Monate um Monate.
Irgendwann begann ich mich zu fragen, warum ich schon so lange auf ein Macbook warte? Es gibt diverse andere Hersteller. Nun ja ... das besondere Image, das single piece of aluminum, dass sollte es dann doch schon sein. Trotz diverser Pannen am MB 2006 meiner Freundin (2 Mal Akku defekt, Superdrive defekt, Bruch des TopCovers) hielt ich mich brav zurück und wartete weiter.
Im März war mir das Warten dann zulange. Nach langer Entscheidung ein MBP doch nicht an einen 24" TFT anzuschließen, stielte mein Inneres dann auf den frisch aufgelegten iMac 27 Zoll. Ich versuchte mir einzureden, „unterwegs bist du sowieso nie“ und „einen größeren Bildschirm, den hast du dann auch“. Sicher, dass besondere Image streicht man wieder gerne mit ein.
Achja, da war ja noch was ... Displayprobleme plagen plötzlich den neuen iMac. Es häufen sich die Meldungen, dass Bild würde kurzzeitig verschwinden, dazu geselle sich ein feiner Gelbstich. Kann das denn sein?
Ich suche nach Antworten auf Apple Website. Auf Apples Website trällert mir der gute Jonathan Ive entgegen und berichtet in überzeugter Art und Weise über seinen "Ghost" für seinen ersten iMac und seinen Geist seines aktuellen iMacs. Doch was war passiert?
Ob der Geist im aktuellen iMac irgendwie nicht die Fäden zusammen halten konnte?
Doch es sollte noch weiter gehen ... hier und da hörte man von bestürzte Kunden "die Festplatte sei lauter" und andere wiederrum stellten ein "fiepen" an ihrem Gerät fest. War das jetzt der Geist, der kaum hörbar vor sich hin jammerte? Waren vielleicht zu viele Baustellen in seinem neuen zu Hause, sodass er nun den Spaß am neuen zu Hause verloren hatte?
Nachdem genug verärgerte Kunden, Apple zum handeln zwangen, wurde ein Firmwareupdate geschaffen. Das sollte Trittbrettfahrer beruhigen, dass der große Apple das Problem erkannt und gelöst habe.
Doch scheinbar, war dieses Update so sinnvoll wie ein AntiVir Update (aus der Windows Welt). Die Probleme des großen Bruders blieben. Die Probleme traten weiter auf.
Am 17. März war es dann soweit. Steve Jobs, das Oberhaupt der Kreativschmiede, wandte sich auf seinem digitalen Balkon an das herrschende Volk und schrieb in gewohnt ausführlicher Form per Email einem genervten User den Satz "Das Problem liegt hinter uns. Von meinem iPhone gesendet".
Endlich. Endlich konnte mein Konto geplündert und meine lang gequälte Seele beruhigt werden. Meine Augen, mein ganzes Inneres wollte nur noch eines. Einen iMac.
So bestellte ich am 22.03.10 auf einen iMac 17" i5 mit 2,66 Ghz in der Standartkonfiguration online.
Nach drei Tagen, war es dann endlich soweit. Jetzt wusste ich was Jonathan meinte. Wir hatten darin wirklich etwas gemeinsam. Wir waren beide hypnotisiert. Er von seinem Chef und ich von seinem iMac.
Wirklich lobenswert dieses große Display, das tolle Gehäuse und diese neue besagte Maus. Dieses zu Hause wünscht sich ein jeder Ghost.
Nachdem sich mein Puls und meine Atmung wieder normalisiert hatten folgten die kritischen Blicke.
Mmm .. hast du jetzt was an den Ohren? Weint da nicht was aus der Kiste heraus? Irgendwann fand ich den Helligkeitsregler und da war es. Ein helles fiepen, das im Dachstuhl des Schädelinneren unangenehm aufschlägt. Bei einer Helligkeit von 80% war es sehr deutlich zu hören. Na super.
Es ging noch weiter. Kurz darauf fand ich einen Pixelfehler und wiederum wenigen Minuten später hatte ich auch den vertikalen mittigen Gelbstich ausgemacht. Mmm ... Lag der Fehler laut Steve nicht "behind us" ? Scheinbar war dieses Gerät noch nicht an Steve vorbei gegangen.
Bei einem Blick auf den Karton stellte ich fest, dass das Gerät am 16.12.2009 produziert wurde. Das Bildschirmupdate war nicht mehr zu finden.
Jetzt wusste ich was er meinte. Für ihn heißt „behind us“ ; alle produzierten iMacs auspacken, Update aufspielen und an Steve vorbei schieben.
Ich rief also den 90 Tage kostenlosen Support der Apple HelpCare Hotline an und telefonierte für 25 Minuten zu je 14 Cent die Minute. Zwei überforderte, aber sehr nette Damen setzten daraufhin alles in Bewegung. 5 Tage später erhielt sich einen neuen iMac. Neuer iMac neues Glück.
Meine Augen fanden gekonnt den Produktionsaufkleber. Siehe da ... 18.12.2009. Oh mein Gott. Ob dieses Gerät wohl an Steve vorbei gegangen war ? Damals im Dezember ... hoffentlich hatte er nicht schon Urlaub? Kaum vorzustellen.
Ich befreite das 19 Kilogramm schwere Gerät aus seiner hübschen Umverpackung und steckte sofort das Stromkabel in das Gerät. Das Gerät spuckte seinen Startgong aus und da war es auch schon wieder dieses lästige fiepen. Die Festplatte in diesem Gerät war jetzt deutlich lauter als in dem ersten Gerät. Davor war die Festplatte nicht hörbar. Voller Frust verstaute ich das Gerät zurück in seine Verpackung.
Fakt ist:
Apple hat das CZ-Lager (bei i5 Standartkonfiguration) derzeit mit Geräten gefüllt, die Ende 2009 produziert wurden.
Die Geräte werden ausgepackt, geupdatet und neu versiegelt. Da beim Entfernen das alte Siegel, die aufgedruckten Leistungsdaten auf dem Karton beschädigt, wird an dieser Stelle ein extra Aufkleber angebracht.
Wer also auf seinem Karton einen Aufkleber findet, auf dem die Leistungsdaten abgedruckt sind, besitzt ein Gerät aus einer alten fehlerhaften Baureihe. Hat dieses Gerät keine Probleme ? Dann Herzlichen Glückwunsch !
Ich habe so eben den Kauf rückabgewickelt. Ich zahle nicht 1800 Euro und lasse mir ein Gerät aus einer fehlerhaften Produktionsreihe unterschieben.
Somit bin ich also wieder ein PC und arbeite derzeit an einem neuen Inspiron das für einen Preis 500 Euro perfekt seinen Dienst verrichtet und keine Macken hat.
In diesem Sinne ...
ich darf mich als Neuling vorstellen. Ich komme eigentlich aus der Windows Welt. Dieser Welt kehre ich nach über 10 Jahren nun den Rücken. Windows Vista war der Grundstein und Windows 7 der Weg des Ausstieges. Letzteres bediene ich seit einigen Tagen.
Durch meine Freundin wurde ich an Apple erstmals herangeführt. Die ganzen Vorurteile "nur eine Maustaste", "es gibt kaum Programme für MacOS" usw. legten sich bei mehrmaliger OS X Bedienung. Ich machte mich schnell mit dem großen Unbekannten vertraut.
Im Sommer 2008 sollte es dann soweit sein. Für mich sollte es auch ein Macbook werden. Ein Macbook Pro 13.3" mit einem Intel i5 Prozessor und 350 GB Festplatte dazu 4GB. Das war meine Wunschkonfiguration. Ich stellte mich auf langes Warten ein. Es verstrichen Tage um Tage, Monate um Monate.
Irgendwann begann ich mich zu fragen, warum ich schon so lange auf ein Macbook warte? Es gibt diverse andere Hersteller. Nun ja ... das besondere Image, das single piece of aluminum, dass sollte es dann doch schon sein. Trotz diverser Pannen am MB 2006 meiner Freundin (2 Mal Akku defekt, Superdrive defekt, Bruch des TopCovers) hielt ich mich brav zurück und wartete weiter.
Im März war mir das Warten dann zulange. Nach langer Entscheidung ein MBP doch nicht an einen 24" TFT anzuschließen, stielte mein Inneres dann auf den frisch aufgelegten iMac 27 Zoll. Ich versuchte mir einzureden, „unterwegs bist du sowieso nie“ und „einen größeren Bildschirm, den hast du dann auch“. Sicher, dass besondere Image streicht man wieder gerne mit ein.
Achja, da war ja noch was ... Displayprobleme plagen plötzlich den neuen iMac. Es häufen sich die Meldungen, dass Bild würde kurzzeitig verschwinden, dazu geselle sich ein feiner Gelbstich. Kann das denn sein?
Ich suche nach Antworten auf Apple Website. Auf Apples Website trällert mir der gute Jonathan Ive entgegen und berichtet in überzeugter Art und Weise über seinen "Ghost" für seinen ersten iMac und seinen Geist seines aktuellen iMacs. Doch was war passiert?
Ob der Geist im aktuellen iMac irgendwie nicht die Fäden zusammen halten konnte?
Doch es sollte noch weiter gehen ... hier und da hörte man von bestürzte Kunden "die Festplatte sei lauter" und andere wiederrum stellten ein "fiepen" an ihrem Gerät fest. War das jetzt der Geist, der kaum hörbar vor sich hin jammerte? Waren vielleicht zu viele Baustellen in seinem neuen zu Hause, sodass er nun den Spaß am neuen zu Hause verloren hatte?
Nachdem genug verärgerte Kunden, Apple zum handeln zwangen, wurde ein Firmwareupdate geschaffen. Das sollte Trittbrettfahrer beruhigen, dass der große Apple das Problem erkannt und gelöst habe.
Doch scheinbar, war dieses Update so sinnvoll wie ein AntiVir Update (aus der Windows Welt). Die Probleme des großen Bruders blieben. Die Probleme traten weiter auf.
Am 17. März war es dann soweit. Steve Jobs, das Oberhaupt der Kreativschmiede, wandte sich auf seinem digitalen Balkon an das herrschende Volk und schrieb in gewohnt ausführlicher Form per Email einem genervten User den Satz "Das Problem liegt hinter uns. Von meinem iPhone gesendet".
Endlich. Endlich konnte mein Konto geplündert und meine lang gequälte Seele beruhigt werden. Meine Augen, mein ganzes Inneres wollte nur noch eines. Einen iMac.
So bestellte ich am 22.03.10 auf einen iMac 17" i5 mit 2,66 Ghz in der Standartkonfiguration online.
Nach drei Tagen, war es dann endlich soweit. Jetzt wusste ich was Jonathan meinte. Wir hatten darin wirklich etwas gemeinsam. Wir waren beide hypnotisiert. Er von seinem Chef und ich von seinem iMac.
Wirklich lobenswert dieses große Display, das tolle Gehäuse und diese neue besagte Maus. Dieses zu Hause wünscht sich ein jeder Ghost.
Nachdem sich mein Puls und meine Atmung wieder normalisiert hatten folgten die kritischen Blicke.
Mmm .. hast du jetzt was an den Ohren? Weint da nicht was aus der Kiste heraus? Irgendwann fand ich den Helligkeitsregler und da war es. Ein helles fiepen, das im Dachstuhl des Schädelinneren unangenehm aufschlägt. Bei einer Helligkeit von 80% war es sehr deutlich zu hören. Na super.
Es ging noch weiter. Kurz darauf fand ich einen Pixelfehler und wiederum wenigen Minuten später hatte ich auch den vertikalen mittigen Gelbstich ausgemacht. Mmm ... Lag der Fehler laut Steve nicht "behind us" ? Scheinbar war dieses Gerät noch nicht an Steve vorbei gegangen.
Bei einem Blick auf den Karton stellte ich fest, dass das Gerät am 16.12.2009 produziert wurde. Das Bildschirmupdate war nicht mehr zu finden.
Jetzt wusste ich was er meinte. Für ihn heißt „behind us“ ; alle produzierten iMacs auspacken, Update aufspielen und an Steve vorbei schieben.
Ich rief also den 90 Tage kostenlosen Support der Apple HelpCare Hotline an und telefonierte für 25 Minuten zu je 14 Cent die Minute. Zwei überforderte, aber sehr nette Damen setzten daraufhin alles in Bewegung. 5 Tage später erhielt sich einen neuen iMac. Neuer iMac neues Glück.
Meine Augen fanden gekonnt den Produktionsaufkleber. Siehe da ... 18.12.2009. Oh mein Gott. Ob dieses Gerät wohl an Steve vorbei gegangen war ? Damals im Dezember ... hoffentlich hatte er nicht schon Urlaub? Kaum vorzustellen.
Ich befreite das 19 Kilogramm schwere Gerät aus seiner hübschen Umverpackung und steckte sofort das Stromkabel in das Gerät. Das Gerät spuckte seinen Startgong aus und da war es auch schon wieder dieses lästige fiepen. Die Festplatte in diesem Gerät war jetzt deutlich lauter als in dem ersten Gerät. Davor war die Festplatte nicht hörbar. Voller Frust verstaute ich das Gerät zurück in seine Verpackung.
Fakt ist:
Apple hat das CZ-Lager (bei i5 Standartkonfiguration) derzeit mit Geräten gefüllt, die Ende 2009 produziert wurden.
Die Geräte werden ausgepackt, geupdatet und neu versiegelt. Da beim Entfernen das alte Siegel, die aufgedruckten Leistungsdaten auf dem Karton beschädigt, wird an dieser Stelle ein extra Aufkleber angebracht.
Wer also auf seinem Karton einen Aufkleber findet, auf dem die Leistungsdaten abgedruckt sind, besitzt ein Gerät aus einer alten fehlerhaften Baureihe. Hat dieses Gerät keine Probleme ? Dann Herzlichen Glückwunsch !
Ich habe so eben den Kauf rückabgewickelt. Ich zahle nicht 1800 Euro und lasse mir ein Gerät aus einer fehlerhaften Produktionsreihe unterschieben.
Somit bin ich also wieder ein PC und arbeite derzeit an einem neuen Inspiron das für einen Preis 500 Euro perfekt seinen Dienst verrichtet und keine Macken hat.
In diesem Sinne ...
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