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Hallo liebe Leser! Ich habe diese Woche mal wieder etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen. Zum einen hat die Umfrage letzte Woche, obwohl die Beteiligung ja eher mau war, ergeben, dass Windowsartikel durchaus erwünscht sind. Also gibt es Windowsartikel. So hat Microsoft vom 15. bis zum 17. Mai in Los Angeles getagt und konferiert, Bill Gates hat großartiges bekannt gegeben. Ich habe alle wichtigen News für euch zusammengefasst. Des weiteren gibt es wie üblich eine neue Software der Woche zu bewundern, den wunderbaren Passwortmanager "Wallet". Wie üblich sind natürlich auch die wichtigsten Updates der Woche zusammengefasst - wer seinem Desktop ebenfalls ein kleines Update verpassen möchte, wird sich über einen neuen kleinen Bereich im Journal freuen - ab sofort gibt es wöchentlich schicke Wallpaper, Icons oder Screensaver!
Viel Spaß,
Felix
Die Themen
- Wichtige Updates der Woche
- Software der Woche: Wallet
- Die WinHEC zusammengefasst
- Schönheitskur für OS X: Wallpaper, Icons und Screensaver


Pro Application Support 4.0
Apple hat seine Laufzeitumgebungen für Pro - Anwendungen (Aperture, Logic, FinalCut Studio, Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro, Final Cut Express HD, Soundtrack und Logic Express) aktualisiert. Als Änderung sind lediglich Verbesserungen in der Performance bekannt - ansonsten hält Appl sich bedeckt. Es sind fast keine Probleme bekannt - bis auf Warnungen von Aperture- und Logicnutzern. So sind Fälle aufgetreten, in denen Bilder nach dem Update Artefakte haben oder die "Speichern" beziehungsweise "Speichern unter" - Menüpunkte nicht mehr reagieren. Bei beiden Programmen sind auch Fällte aufgetreten, in denen Aperture nicht mehr startet (Zum Beispiel bei mir.) Ich rate also zur bedeckten Vorsicht, solltet ihr eines dieser beiden Programme nutzen. Für alle Anderen ist das rund 8 MB große Update unter "Download" erhältlich.
Download Kostenloses Update
Salling Clicker 3.5
Salling Clicker ist eine Fernsteuerungssoftware, mit der man in erweiterte Weise seinen Mac mit einem Handy, PDA oder anderen Handheldgeräten bedienen kann. Das besondere dabei ist die praktische Impletierung sowie das Display, das diese Geräte der einfachen Apple Fernbedienung voraus haben. So kann man. ähnlich wie bei einem iPod die Musikdatenbank durchstöbern. Salling Clicker verbindet sich wahlweise per Bluetooth oder W-Lan. In der neuen Version wird die Unterstützung für eine ganze Reihe an Geräten erweitert, so funktioniert Salling Clicker mittlerweile auch mit de neuen Nokia - Handys der Series 80 sowie mit der neuen Version von Windows Mobile, das mobile Gegenstück zu Windows Vista, Windows Mobile 6. Die Unterstützung von Keynote und PowerPoint wurde erweitert und die Unterstützung für iPhoto und iTunes aktualisiert. Des weiteren wurden viele Fehler bereinigt und die Geschwindigkeit verbessert - Ich empfehle jedem Nutzer, Salling Clicker zu aktualisieren. Download Shareware, Registrierungsgebühr $23.95
GarageSale 3.2b6
Es gibt eigentlich nur zwei vernünftige Programme, mit denen man umfangreich bei eBay versteigern kann. Den Thron teilen sich die Tools iSale sowie GarageSale. GarageSale hat nun mit einem kleinen Update einige Features hinzugefügt und diverse Fehler bereinigt. Hier die Topfeatures: Vorlagen werden nun mit CoverFlow angezeigt, man kann nun richtiges HTML in der Beschreibung verwenden und GarageSale unterstützt nun vollständig "Digital Shipment", etwa für Software oder andere Daten. Achtung: Es handelt sich um eine Betaversion. Download Shareware, Registrierungsgebühr $29.99
VoiceCandy 1.1.4
VoiceCandy wirbt damit, das PhotoBooth für die Stimme zu sein. Eine Aussage, die durchaus zutriftt: VoiceCandy macht nicht sehr viel mehr, als Ton aufzunehmen und das gesprochene via lustiger Vorlagen zu verändern: So kann man sich wahlweise als Eichhörnchen (Chip & Chap lassen grüßen), Darth Vader, Robotter, Maus oder Alien hören. Des weiteren lässt sich die Stimme so umgestalten, dass man wie aus einem alten Radio, aus einem Telefon oder mit entzündetem Hals klingt. Die neue Version enthält neben einer deutschen Lokalisierung nichts besonderes, macht dennoch viel Spaß! Download Shareware, Registrierungsgebühr $12.95


VORWORT Benutzernamen, Passwörter und sonstige Identifikationen bestimmen unseren Alltag, insbesondere im Internet. Gleichzeitig nimmt die nicht unbegründete Angst vor Diebstahl sensibler Daten zu - ein Problem, welchem man nur mit besonders komplizierten Passwörtern entgegengeht, von denen man idealerweise keines doppelt nutzt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kommt um eine effektive Passwortverwaltung nicht herum.
Viele kennen bestimmt die Nummer 1 in der Passwortverwalltung, 1Passwd. 1Passwd ist ein funktionsstarkes Programm, das vor Funktionen nur so strotzt. Und genau deshalb mag ich es nicht. Diese Wochte möchte ich ein Programm namens "Wallet" vorstellen, welches in wirklich wunderbarer Art und Weise nicht sehr viel mehr tut, als all meine Passwörter verschlüsselt zu verwalten, speichern und mir mittels eines Widgets genau dann zu liefern, wenn ich sie brauche. Hervorragend - eindeutig die Software der Woche.
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COOLE FEATURES Wenn man Wallet zum ersten Mal startet, fällt einem sofort das elegante, an das Adressbuch angelehnte Design auf. Wallet unterteilt sich generell in drei Spalten: Gruppen, Einträge sowie die eigentlich Eintragsdetails. Das schöne an den Gruppen ist, dass man sich nicht nur einfach Sortierungsgruppen erstellt, sondern dass man zusammen mit den Gruppen direkt ein Template erstellen kann. So bestehen die Eintrage in "Webdienste" aus Name, Passwort, Adresse und Kommentar, während ich in einer eigenen Gruppe beliebige Vorgaben wählen kann.
Darüber hinaus verfügt Wallet über einige pfiffige Ideen: Wenn man spontan ein Passwort braucht, muss man nicht direkt das ganze Programm starten: Wallet kommt mit einem Widget, welches nach Passwortabfrage den Zugang zu sämtlichen Passwörtern und verschlüsselten Informationen liefert. Benutzer, die lieber etwas handfestes haben, können sich ihre Passwortliste entweder ausdrucken oder auf ihren iPod übertragen (Wobei ich hierbei warnen muss - Passwörter auszudrucken und etwa in einem Safe aufzuheben ist noch ganz clever, Passwörter für wichtige Dinge wie Kreditkarten und Warenhäuser unverschlüsselt auf einem iPod mit sich herumzutragen grenzt an Wahnsinn!).
Eine weitere nette Funktion ist ein Passwortgenerator, der die Passwörter auf Wunsch sogar "aussprechbar" macht. Wer über einen .Mac - Account verfügt, wird sich über die integrierte Funktion zum Export auf eine iDisk freuen - wer Apple's Backup besitzt, wird dort einen Eintrag für Wallet finden. Alle anderen können ihre Passwörter entweder mit der eingebauten Exportfunktion sichern, welche die Passwörter in einer verschlüsselten Datei ablegt.
Last but not least muss man erwähnen, das Wallet sich einfach perfekt in das OS X - Design einfügt und auch direkt von Apple stammen könnte - Das Design ist simpel, nett und nicht allzu verspielt.
SPRACHWIRRWARRWie viele coole kleine Programme ist auch Wallet im Moment nur auf Englisch erhältlich. Merkwürdigerweise sind jedoch einige Stellen des Programms lokalisiert, so erscheint unter "Groups" "Seriennummern" und "Webdienste". Wer sich an dem Sprachmischmasch nicht stört, wird jedoch keine Probleme haben - wie üblich handelt es sich um simples Alltagsenglisch, das zum Teil schon im deutschen Sprachgebrauch Einzug erhalten hat.
FAZIT Wer sich wie ich von der Vielfalt der Funktionen bei Programmen wie 1Passwd eher erschlagen fühlt und einen simplen Passwortmanager suchte, wird mit diesem Programm überglücklich werden. Wallet stammt aus dem Hause "Waterfall Software" und bewegt sich mit $14,95 in einem vertretbaren preislichen Rahmen.



Die WinHEC, die "Windows Hardware Engineering Conference" kann als die wichtigste Entwicklerkonferenz für Windows außerhalb des Spielesegments gewertet werden. Ähnlich wie bei Apple's Developer Conference ist sie ein beliebter Termin, um Ankündigungen zu machen oder besondere Produkte vorzustellen. So wurde in den letzten Jahren jedes Jahr zur WinHEC eine aktuelle Betaversion von Vista vorgestellt.
Ich habe für euch die spannendsten Neuigkeiten der WinHEC 2007 zusammengefasst.
EFI endlich auch für WindowsHatte man bis kurz vor Veröffentlichung von Vista noch beteuert, die EFI-Impletierung bis zum Release fertigstellen zu können, wurde die Alternative zum mittlerweile in die Jahre gekommenen BIOS doch nicht eingebaut. Obwohl der neue Standard ursprünglich von Intel alleine entwickelt wurde, haben sich mittlerweile eine ganze Reihe von Unternehmen zu einer Allianz zusammengeschlossen, um EFI auch wirklich zum BIOS-Nachfolger zu machen. Unter diesen Unternehmen ist auch AMD, womit sich vermuten lässt, dass sich EFI tatsächlich durchsetzen wird.
Laut Microsoft ist eine UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) - Unterstützung schon mit dem ersten Service Pack für Windows Vista Ende 2007 denkbar. Die Servervariante von Windows Vista, bis zur WinHEC noch "Longhorn Server" genannt, sollte von Anfang an EFI unterstützen.
Longhorn nun "Windows Server 2008" - das letzte 32Bit System
Neben Windows Vista ist eines der Topziele Microsofts, die Servervariante von Windows wieder zu stärken, die in den letzten Jahren extrem stark eingebrochen ist - Linux ist mittlerweile der Standard in Servertechnologien. Dennoch möchte Microsoft das Feld nicht unumkämpft räumen und setzt dabei vor allem auf eine neue Sparte, die der "Home Server".
Auf der WinHEC hat Bill Gates nun aber auch den offiziellen Namen der Serverversion von Windows Vista bekanntgegeben: "Windows Server 2008". In wie weit sich das neue System gegen Linux behauptet oder ob es nur eine Ablösung für laufende .NET 2.0 und ASP - Stationen ist, wird die Zeit zeigen müssen. Des weiteren hat man nun versprochen, dass "Windows Server 2008" das letzte 32Bit - System sein wird. Verglichen mit den üblichen Entwicklungszeiten für neue Systeme bei Microsoft erscheint dies mehr als sinnig - wobei man sich bei BIOS auch schon hat wundern dürfen.
Windows Vista zumindest finanziell kein Reinfall
Entgegen einigen Berichten, dass sich Windows Vista nur mäßig durchsetzt, hat Microsoft nun bekannt gegeben, dass Windows Vista bereits 40 Millionen Mal verkauft wurde. Damit toppt Windows Vista sämtliche Rekorde. Bill Gates erwähnte, dass Vista nun auf mehr Computern läuft, als es bei Konkurrenzprodukten der Fall ist (womit ganz eindeutig Linux und OS X gemeint sind.)
Microsoft will Handy endgültig zum PC - Ersatz machen
Das haben natürlich schon diverse vor Mircrosoft probiert, doch die Jungs scheinen es verdammt ernst zu meinen: Neben diversen Computern mit der Größe eines Taschenrechners, die Vista als Betriebssystem bevorzugten, stellte man jetzt auch erstmals konkrete Pläne für eine Weltherrschaft der OLPCs (Ultra Mobile PC). Ein Erfolg erscheint dennoch nach wie vor eher unwahrscheinlich - diverse Umfragen haben ergeben, dass die Kunden die Geräte nicht nur einfach viel zu teuer, sondern auch unergonomisch und dank des winzigen Bildschirms auch schlichtweg unpraktisch finden.
Doch die OLPCs sollen in eine komplett andere Richtung gehen, um diesem Ziel nahe zu kommen: Der Plan, der kurz "Fone+" betitelt wurde, soll die Forschung an Handys vorantreiben, die mittels einem externen Monitor (etwa einem Fernsehr), einer externen Maus und Tastatur funktionieren.
Flashfestplatten auf lange Zeit doch kein Knaller
Seit einiger Zeit redet alle Welt von neuartigen Flashfestplatten, die an Geschwindigkeit den herkömmlichen Festplatten einiges voraus haben. Der Speicherhersteller Micron hat jetzt jedoch in Los Angeles durchblicken lassen, dass die Preise bei weitem nicht so weit fallen werden, dass man Flashfestplatten als echte Konkurrenz zu herkömmlichen Festplatten werten kann.
So seien Flashfestplatten auf lange Sicht kein Ersatz für "normale" Festplatten, sondern vielmehr ein Lückenfüller zwischen dem langsamen Festspeicher und dem extrem teueren DRAM.
Windows Home Server

"Digital Lifestyle" ist eines der Schlagwörter, die in letzter Zeit immer häufiger fallen. Micrsoft hat bereits vor einiger Zeit ein neues Konzept vorgestellt - ein Betriebssystem, dass ausschließlich zusammen mit einem Gerät erworben werden kann und sämtliche Funktionen eines "Home Servers" erfüllt. Unter die Aufgaben eines solchen "Home Servers" fällt das Bereitstellen von Medien, die Übernahme der Videoüberwachung zu Hause, die Vernetzung von Notebook, Computer, Fernseher und xBox sowie natürlich die Übernahme der Kontrolle von Licht, Wärme und etwa Rolladen.
Entsprechende Geräte wurden bereits von HP und Medien vorgestellt. Die Miniserver zeichnen sich dadurch aus, dass sie gar nicht erst über ein optisches Laufwerk oder einen Monitoranschluss verfügen. Ebenfalls aus dem Programm gestrichen wurden Anschlüsse für Maus und Tastatur. So genannten "OEM Requirements" sind weiterhin mehr als 1,2Ghz Prozessorpower, minimal 512MB Ram, 1GB Ethernet - Netzwerkanschluss sowie 4 USB Ports. Vom Betriebssystem schwer prüfbar, aber ebenfalls erforderlich seien "30db oder weniger Lärmbelästigung".
Ebenfalls "nicht erlaubt" ist ein WLAN-Anschluss, was sicherlich auf die Sicherheit zurückzuführen ist. Bis auf diese Vorgabe hat Microsoft das Feld der Sicherheit des Servers bereits im Voraus geräumt - Firmen wie F-Secure glauben jedoch, eine Marktlücke gefunden zu haben und arbeiten bereits an entsprechenden Geräten.


Mal wieder was Neues:Ich werde dieses Journal um eine weitere kleine Sektion erweitern: Jede Woche gibt es hier eine kleine, aber feine Auswahl an schicken Wallpapern, Icons oder Screensavern. Viel Spaß!
Wallpaper
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