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(Dieses Review dient hauptsächlich zu meiner Beschäftigung und ist ein Produkt aus der tödlichen Mischung von Ganztages-Kater und Feiertage. Rechtschreibfehler und verwirrte Satz-Konstruktionen sind deshalb bitte zu entschuldigen.)
iTunes ist toll, gar keine Frage. Hat man seine Musikbibliothek sicher im Griff, also mit sauberen Tags, Covern und vielleicht sogar Bewertungen, gibt es momentan wohl nichts besseres auf dem Mac für das Abspielen und Verwalten von Musik. Ich persönlich höre eigentlich ausschließlich Musik über iTunes, da ich in meiner Freizeit allgemein viel Zeit vor meinem iMac verbringe. Was mich dabei immer gestört hat war der Mini-Player, der mir fast schon zu informativ und aufgebläht erschien.
Dazu kommt seit Leopard das Spaces-Problem: Den Mini-Player habe ich logischerweise immer auf allen vier Spaces dabei, das volle iTunes-Fenster hätte ich allerdings immer gerne auf meinem iLife-Space.
Eines Tages bin ich dann über CoverSutra gestolpert. Das kleine Programm kann unter www.coversutra.com runtergeladen werden und kostet rund 15 €, kann aber auch 30 Tage lang umsonst getestet werden.
Cover auf dem Desktop
CoverSutra klemmt sich nach dem Start im Hintergrund direkt an iTunes. Wenn ihr also einen Song über iTunes startet, zeigt CoverSutra auf dem Schreibtisch sofort Titel, Interpret, Album sowie das Cover an.
Das Cover lässt sich ganz einfach auf dem Schreibtisch hin und herschieben, es empfiehlt sich allerdings entweder die linke oder rechte untere Ecke, das es sich immer Hintergrund befindet und somit auch von anderen Fenstern überdeckt werden kann.
Kontroll-Wahn
Natürlich will ich immer die Kontrolle haben über meine Musik (denn: Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik). Allerdings will ich auch nicht sinnlos Platz verschwenden für Bedienelemente, die ich unter Umständen im Moment überhaupt nicht brauche. Auch das hat CoverSutra schön gelöst: Nach auf einem Doppelklick auf das Cover bzw. das Icon im Dock öffnet sich ein halbtransparentes Fenster das keine Wünsche offen lässt:
Neben den Standards wie Lautstärke, Vor/Zurück/Pause, Songposition, etc. hat man auch schnellen Zugriff auf die zuletzt gehörten Titel sowie die Einstellungen zu CoverSutra.
Wenn man die gewünschte Aktion getätigt hat, kann man einfach da weitermachen wo man aufgehört; das Fenster verschwindet nämlich sofort und ohne Murren wenn es den Fokus verliert.
Suchen und finden
CoverSutra fügt der Menüleiste auf Wunsch auch ein Symbol zu, mit dem man – ganz im Stil von Spotlight – seine Musikbibliothek durchsuchen kann.
Hat man ein Stichwort eingegeben kann man mithilfe der Tab-Taste seine Suche weiter eingrenzen, also beispielweise nur nach Interpret, Titel, Album oder Playlist suchen. Wenn man nach einem bestimmten Album sucht, kann man das selbige mit einem Rechtsklick auf das Cover und „Play“ abspielen. CoverSutra benutzt dazu eine eigene Playlist in dem alle Songs des entsprechenden Albums eingefügt und abgespielt werden.
Das selbe funktioniert natürlich auch mit einzelnen Songs. Zusätzlich gibt es auch die Option „Add to Party Shuffle“, welche den gewünschten Song allerdings lediglich ans Ende der Party-Jukebox hinzufügt, und nicht als nächsten abzuspielenden Titel. Schade, so bleibt diese Option relativ unbrauchbar und zwingt dazu doch ins iTunes-Hauptfenster zu wechseln.
Die Einstellungen
Die Einstellungen zu CoverSutra überraschen nicht sonderlich und bieten genau die Dinge die man erwartet hätte. So kann man beispielweise das Icon im Dock oder in der Menüleiste ausblenden lassen, Benachrichtigungen aktivieren und die Anzahl der zuletzt gehörten Songs festlegen.
Zusätzlich hat man die Wahl zwischen drei Album Cover-Arten und die Möglichkeit, verschieden Aktionen Shortcuts zuzuweisen (was im Hinblick auf die neue Tastatur mit den iTunes-Buttons aber eher wenig Sinn macht).
User von last.fm können außerdem nach Eingabe von Benutzername und Passwort direkt über CoverSutra ihre Musik scrobbeln. Das klappt bei mir so zuverlässig, dass ich den offiziellen Audioscrobbler komplett von meiner Festplatte verbannt habe.
Fazit
CoverSutra ist genau wonach ich gesucht habe: Es erlaubt mir schnellen Zugriff auf meine Musik ohne zu viel Platz zu verbrauchen. Außerdem sieht es einfach gut aus. iTunes habe ich seither auf meinem iLife-Space geparkt und wechsle überhaupt nur noch selten dorthin. Die 15 € sind für mich als Musik-Liebhaber und Viel-Hörer durchaus zu verschmerzen, auch wenn hier und da noch Hand angelegt werden könnte (siehe das Hinzufügen von Songs zur Party-Jukebox oder die fehlende deutsche Lokalisation).
iTunes ist toll, gar keine Frage. Hat man seine Musikbibliothek sicher im Griff, also mit sauberen Tags, Covern und vielleicht sogar Bewertungen, gibt es momentan wohl nichts besseres auf dem Mac für das Abspielen und Verwalten von Musik. Ich persönlich höre eigentlich ausschließlich Musik über iTunes, da ich in meiner Freizeit allgemein viel Zeit vor meinem iMac verbringe. Was mich dabei immer gestört hat war der Mini-Player, der mir fast schon zu informativ und aufgebläht erschien.
Dazu kommt seit Leopard das Spaces-Problem: Den Mini-Player habe ich logischerweise immer auf allen vier Spaces dabei, das volle iTunes-Fenster hätte ich allerdings immer gerne auf meinem iLife-Space.
Eines Tages bin ich dann über CoverSutra gestolpert. Das kleine Programm kann unter www.coversutra.com runtergeladen werden und kostet rund 15 €, kann aber auch 30 Tage lang umsonst getestet werden.
Cover auf dem Desktop
CoverSutra klemmt sich nach dem Start im Hintergrund direkt an iTunes. Wenn ihr also einen Song über iTunes startet, zeigt CoverSutra auf dem Schreibtisch sofort Titel, Interpret, Album sowie das Cover an.

Das Cover lässt sich ganz einfach auf dem Schreibtisch hin und herschieben, es empfiehlt sich allerdings entweder die linke oder rechte untere Ecke, das es sich immer Hintergrund befindet und somit auch von anderen Fenstern überdeckt werden kann.
Kontroll-Wahn
Natürlich will ich immer die Kontrolle haben über meine Musik (denn: Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik). Allerdings will ich auch nicht sinnlos Platz verschwenden für Bedienelemente, die ich unter Umständen im Moment überhaupt nicht brauche. Auch das hat CoverSutra schön gelöst: Nach auf einem Doppelklick auf das Cover bzw. das Icon im Dock öffnet sich ein halbtransparentes Fenster das keine Wünsche offen lässt:

Neben den Standards wie Lautstärke, Vor/Zurück/Pause, Songposition, etc. hat man auch schnellen Zugriff auf die zuletzt gehörten Titel sowie die Einstellungen zu CoverSutra.
Wenn man die gewünschte Aktion getätigt hat, kann man einfach da weitermachen wo man aufgehört; das Fenster verschwindet nämlich sofort und ohne Murren wenn es den Fokus verliert.
Suchen und finden
CoverSutra fügt der Menüleiste auf Wunsch auch ein Symbol zu, mit dem man – ganz im Stil von Spotlight – seine Musikbibliothek durchsuchen kann.

Hat man ein Stichwort eingegeben kann man mithilfe der Tab-Taste seine Suche weiter eingrenzen, also beispielweise nur nach Interpret, Titel, Album oder Playlist suchen. Wenn man nach einem bestimmten Album sucht, kann man das selbige mit einem Rechtsklick auf das Cover und „Play“ abspielen. CoverSutra benutzt dazu eine eigene Playlist in dem alle Songs des entsprechenden Albums eingefügt und abgespielt werden.
Das selbe funktioniert natürlich auch mit einzelnen Songs. Zusätzlich gibt es auch die Option „Add to Party Shuffle“, welche den gewünschten Song allerdings lediglich ans Ende der Party-Jukebox hinzufügt, und nicht als nächsten abzuspielenden Titel. Schade, so bleibt diese Option relativ unbrauchbar und zwingt dazu doch ins iTunes-Hauptfenster zu wechseln.
Die Einstellungen
Die Einstellungen zu CoverSutra überraschen nicht sonderlich und bieten genau die Dinge die man erwartet hätte. So kann man beispielweise das Icon im Dock oder in der Menüleiste ausblenden lassen, Benachrichtigungen aktivieren und die Anzahl der zuletzt gehörten Songs festlegen.

Zusätzlich hat man die Wahl zwischen drei Album Cover-Arten und die Möglichkeit, verschieden Aktionen Shortcuts zuzuweisen (was im Hinblick auf die neue Tastatur mit den iTunes-Buttons aber eher wenig Sinn macht).

User von last.fm können außerdem nach Eingabe von Benutzername und Passwort direkt über CoverSutra ihre Musik scrobbeln. Das klappt bei mir so zuverlässig, dass ich den offiziellen Audioscrobbler komplett von meiner Festplatte verbannt habe.
Fazit
CoverSutra ist genau wonach ich gesucht habe: Es erlaubt mir schnellen Zugriff auf meine Musik ohne zu viel Platz zu verbrauchen. Außerdem sieht es einfach gut aus. iTunes habe ich seither auf meinem iLife-Space geparkt und wechsle überhaupt nur noch selten dorthin. Die 15 € sind für mich als Musik-Liebhaber und Viel-Hörer durchaus zu verschmerzen, auch wenn hier und da noch Hand angelegt werden könnte (siehe das Hinzufügen von Songs zur Party-Jukebox oder die fehlende deutsche Lokalisation).